9. März 2015

BrL-F: Fünfter Sieg in Folge sollte nicht sein!

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2015-03-09_Rangsdorf-Frauen.jpgBrL-F: SV Lok Rangsdorf – HSG Ahr./Sch. 19:18 (8:8) Hängende Köpfe nach dem Schlusspfiff und die Einsicht, dass diese Niederlage hätte vermieden werden können: Für die HSG-Frauen war der vergangene Sonntag ein verschenkter Nachmittag. Obwohl sie in der zweiten Halbzeit über weite Strecken in Führung lagen, mussten sie sich am Ende knapp gegen den SV Lok Rangsdorf eschlagen geben.

 

Die Partie begann zunächst schleppend, denn viel lief in den Reihen der Ahrendorfer nicht zusammen. Zu statisch wirkte das Angriffsspiel und vergebens versuchten die Gäste, über Einzelaktionen die gegnerische Abwehr zu überwinden. Die Rangsdorfer Spielerinnen machten in der Anfangsphase eindeutig den wacheren Eindruck und setzten sich nach 13 Minuten mit 6:3 ab. Nach der Auszeitansprache fand nun auch die HSG zu ihrem Spiel, kurz vor Ende der ersten Halbzeit gelang sogar die knappe 6:7-Führung (24’). Dennoch ließ der Pausenstand von 8:8 erahnen: Wer an diesem Spieltag als Sieger hervorgehen will, muss hart dafür arbeiten!

Und genau mit dieser Einstellung starteten die Ahrendsdorferinnen in die zweite Spielhälfte. Angeführt durch eine gute Abwehrarbeit gelang es den Gästen, im Angriff einen sicheren Ball zu spielen und Konsequenz im Abschluss zu zeigen. Innerhalb weniger Minuten zog die HSG von einem 10:11 (40’) bis auf eine Vier-Tore-Führung zum 11:15 davon (47’). Belohnt wurde dieser Zwischenspurt jedoch nicht. Die mitgereisten HSG-Zuschauer mussten zusehen, wie ihrer Mannschaft das Spiel Stück für Stück entglitt. In den entscheidenden Momenten ließen sich die Spielerinnen der HSG zu oft zu einfachen Fehlern verleiten. Ein mutloses Auftreten im Angriff und Abstimmungsschwierigkeiten in der Defensive verhalfen den Gastgeberinnen am Ende, sich mit einem Tor in Front ins Ziel zu retten.

Somit verliert die HSG zwar einen Platz, hält sich damit aber noch immer im Mittelfeld (nun auf Rang 6). Was bleibt, ist die Erkenntnis, wer Spiele gewinnen will, darf nicht zehn Minuten vor Schluss nachlässig werden. Genau darauf müssen sich die HSG-Frauen nun berufen, wenn am kommenden Samstag mit dem TSV Germania Massen ein ähnlich unangenehmer Gegner in die Sporthalle Ahrensdorf anreist. Im Hinspiel mühten sich beide Mannschaften lediglich zu einem 15:15-Unentschieden. Das Spiel beginnt wie üblich um 16:00 Uhr.

as

 

 


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