18. November 2019

BrL-M: Am Ende kampflos aufgegeben


TSG Lübbenau 63 – HSG Ahrensdorf/ Schenkenhorst (11:9) 31:23

Wiedergutmachung stand für die HSG- Männer auf dem Programm. Nach der Heimniederlage gegen Bad Freienwalde ging es nun in den Süden Brandenburgs zur TSG aus Lübbenau. Den besseren Start in die Partie erwischten die blau- gelben Gäste. Nach fünf gespielten Minuten führte die HSG mit 1:3, begünstigt durch den starken Rückhalt im Tor (drei gehaltene Strafwürfe). Der Angriff lief etwas schleppend, dennoch erzielte man seine Tore. Doch diese Führung hielt nicht lange. In den darauffolgenden sechs Spielminuten gelang der HSG im Angriff sowie in der Abwehr leider nichts. Vorne leistete man sich einen technischen Fehler nach dem Anderen und in der Abwehr machte man es der Heimmannschaft zu leicht, Tore zu erzielen. Somit stand es plötzlich 6:3. Bis zur 27. Minute konnten sich die Schützlinge um Trainer Kischel aber wieder fangen und blieben dran (9:9). Die Heimsieben nahm kurz vor der Halbzeit noch ihr Team- Timeout und erzielte bis zum Halbzeitpfiff noch zwei weitere Treffer, Halbzeitstand 11:9.

Irgendwie war es nicht das Spiel, was das Trainergespann sehen wollte. Somit wurde die Truppe nochmal heiß gemacht und dann ging es in den zweiten Spielabschnitt. Doch anstelle den ersten Angriff in Überzahl mit einem Tor erfolgreich zu beenden, warf man das Spielgerät lieber ins Seitenaus, der Gegner nahm das Geschenk dankend an und erhöhte auf 12:9. Bis zur 50. Minute lief die HSG somit einem Zwei- bis Vier- Tore- Rückstand hinterher. Dann stellte man neben zahlreichen technischen Fehlern und unnötigen Torabschlüssen auch noch das Torewerfen ein. Obendrein war das Abwehrverhalten in dieser Phase absolut mangelhaft, sodass die Anzeigetafel fünf Minuten vor dem Ende ein 25:19 für die Lübbenauer zeigte. In dem folgenden Team- Timeout der Gäste wurde es laut und Trainer Kischel wünschte sich Kampf und Bereitschaft für die letzten fünf Spielminuten. Der nächste Angriff wurde erneut überhastet und torlos abgeschlossen, die TSG lief den anschließenden Konter, Tor. Somit gab sich die Mannschaft nun vollständig auf und musste sich am Ende auch in der Höhe verdient mit 31:23 geschlagen geben.

Zurzeit ist vor allem im Angriff einfach der Wurm drin. Dies gilt es nun schnellstmöglich zu beseitigen, denn am kommenden Samstag 23.11.2019 (18:15 Uhr) empfängt die HSG den LHC Cottbus im Viertelfinale des HVB. Man ist nur noch einen Schritt vom Ziel, das Final Four zu erreichen, entfernt und mit einem Heimspiel vor einer euphorischen Heim-Kulisse ist ein Weiterkommen auf jeden Fall möglich. Die Männer hoffen auf eine lautstarke Halle.

rh

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