5. März 2017

BrL-M: HSG- Männer rutschen wieder ab


HSG Ahrensdorf/ Schenkenhorst – SV Jahn Bad Freienwalde (13:17) 30:36

Gejubelt und gesungen haben nach Abpfiff die Falschen, im HSG- Lager mischten sich dagegen Enttäuschnung und Ratlosigkeit. Zuvor verloren die Brandenburgliga- Männer gegen die mittlerweile bestens etablierten Aufsteiger aus Bad Freienwalde mit 30:36 und fallen damit wieder auf den vorletzten Platz zurück. Auch die Konkurrenz spielte nicht im Sinne der Gelb- Blauen, die sich weiter tief im Abstiegskampf befinden. Die Stellhebel zur Wende werden weiter dringend gesucht. „Wir sind wieder nicht an die hundert Prozent rangekommen, die es braucht, um die Punkte zu holen“ äußerte sich HSG- Trainer Schieke nach dem Spiel. Schon der erste Durchgang sollte zeigen, dass es für die HSG- Sieben heute erneut sehr schwer werden würde. Zwar gelang es, die etablierten Schützen der Kurstädter aus dem Spiel zu nehmen, den Rest der Gegnerschaft konnte man dafür aber kaum ausreichend verteidigen. Nach dem 5:5 (10′) hatten so durchgehend die Gäste die Nase vorn: 5:8 (15′), 12:14 (25′) und 13:17 (30′).

Der Beginn der zweiten Hälfte ließ nochmal hoffen: Die Hausherren kamen mit Schwung aus der Halbzeitbesprechnung und insgesamt deutlich besser in Gang als die SV „Jahn“. Binnen drei Minuten war der Gleichstand (17:17) hergestellt, das Spiel schien zu dem Zeitpunkt wieder komplett offen. Wenig später sogar wieder leichte Vorteile für die HSG, die nun mehrfach vorlegen konnte. Nach dem 21:20 (39′) war es jedoch schnell wieder vorbei mit den Lichtblicken. „Wir spielen nicht gut, kämpfen uns dann aber heran, führen sogar und lassen es uns danach wieder wegnehmen“ mahnte der HSG- Coach die schwierige Phase an. Denn ehe man sich versah, führte Bad Freienwalde wieder mit drei (21:24, 41′). Im Grunde genommen war es in diesem Moment schon entschieden, denn verkürzen konnten die Gelb- Blauen in der Folge trotz intensiver Bemühungen nicht mehr. „Wenn wir uns hinten was erkämpft hatten, wurde es im Angriff zu schnell wieder weggeworfen“ nannte Schieke einen der Gründe für den Rückstand. Dazu kam, dass in der Verteidigung schlicht nicht die notwendige Aggresivität abgerufen wurde und die SV- Angreifer aus allen Lagen zum Torerfolg kommen konnten. Der Rückstand wuchs so noch weiter und brachte am Ende die bittere 30:36 Heimniederlage.

Nach der Spielpause am kommenden Wochenende muss der HSG- Tross am 18.03. (18:00 Uhr) beim Viertplatzierten TSG Lübbenau antreten. Die Hoffnung auf eine Wende wird auch dort weiter im Gepäck sein.

mj

Danke an Christian Walter für das Bild vom Spiel!

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