8. November 2019

BrL-wJA : Jede Serie endet einmal


HSV Wildau 1950 – HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst (10:9) 23:18

Am vorletztem Sonntag war es nun leider so weit. 560 Tage waren vergangen, dass unsere Mädel`s in einem Pflichtspiel die Platte das letzte Mal als unterlegene Mannschaft verlassen hatten. Auf das Erreichte können wir stolz sein.

Aber wir errwischten in Wildau einen gebrauchten Tag. Von Beginn an hatte man Probleme sich klare Torchancen zu erspielen, viele Abspielfehler und unsaubere Abschlüsse kennzeichneten das Angriffsspiel. In der Abwehr griff man nicht energisch zu. So kamen die Gastgeberinnen immer wieder mit einfachen Anspielen an den Kreis zu leichten Toren. Es dauerte zehn Minuten, bis man sich zum ersten Mal auf die Anzeigetafel bringen konnte. Unser Gegner war zu diesem Zeitpunkt schon auf fünf Tore enteilt. Auch in der Folge lief das Spiel in die gleiche Richtung weiter. Den guten Leistungen unserer Torfrau war es zu verdanken, dass der Rückstand nicht weiter anstieg. Erst eine Auszeit brachte etwas mehr Konzentration ins Spiel unserer Mannschaft. Man war nun besser im Spiel, näher an den Gegnerinnen und schaffte es, diese immer wieder ins Zeitspiel zu bringen. Leider verletzte sich Sarah in dieser Phase und konnte der Mannschaft auf der Platte nicht mehr helfen. In diesem Zuge wünschen wir gute Besserung. Kurz vor der Pause gelang uns der Ausgleich. Beim Stand von 10:9 baten dann die Rangsdorfer Jugendschiedsrichterinnen zum Pausentee.

Man konnte also hoffen, dass man das Spiel wie schon oft in der zweiten Halbzeit noch drehen könnte. Allerdings erwischten auch die Zeitnehmer der Gastgeber nicht ihren besten Tag und sorgten dafür, dass die Pausenzeit sich verdoppelte und auch kurz nach Wiederanpfiff folgte eine längere Unterbrechung. Auf jeden Fall war der komplette Schwung, den unsere Mannschaft noch kurz vor der Halbzeit hatte, wieder weg. In der Folge wuchs der Rückstand wieder an. Zwar gelang es noch einmal auf ein Tor heranzukommen, doch zum Ende hin waren dann scheinbar auch die Kräfte aufgebraucht. Mit der Schlusssirene stand ein 23:18 auf der Anzeigetafel.

Es war insgesamt eine verdiente Niederlage, da man es zu selten schaffte, das eigene Leistungsvermögen abzurufen. Man kann aber auch festhalten; wir haben uns in erster Linie selbst geschlagen und wie unser Co-Trainer positiv anmerkte: „Man konnte heute sehen, wir haben zwei starke Torhüterinnen“. Ebenso war die Unterstützung von den Rängen durch die zahlreich mitgereisten Fans wieder beeindruckend. Am 10. November um 12:00 Uhr geht es für unsere Mädel‘s weiter, dann ist der Tabellenführer aus Falkensee zu Gast in Ahrensdorf.

tb

HSG auf Facebook

Facebook Pagelike Widget