20. November 2019

BrL-wJA : Niederlage gegen den Tabellenführer


HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst – HSV Falkensee 04 (10:13) 18:26

Handballsonntag in Ahrensdorf. Bereits am 09.11.2019 empfingen unsere weibliche A-Jugendlichen in der Brandenburgliga den Tabellenführer aus Falkensee. Schon in der Vergangenheit waren die Havelländerinnen nicht gerade der Lieblingsgegner unserer Mädel’s. Und auch diesmal sollte sich daran nichts ändern.

Wieder einmal kam man nur schwer aus den Startlöchern, so waren über sechs Minuten gespielt, bis der erste Ball im gegnerischen Netz landete. In der Abwehr agierte man aber besser als noch beim letzten Spiel, so dass der HSV noch nicht enteilt war ( 1:2 ). Im Angriff wurde zu kompliziert agiert, der klare Zug zum Tor wurde vermisst. So wird es schwer, Torerfolge zu erzielen. Im Positionsangriff fiel aber auch den Gästen nicht soviel ein (20‘ 5:8). In der Folge nahmen die ungenauen Pässe und unsauberen Abschlüsse zu. Die Folge waren Ballgewinne, die der Gegner mit schnellem Umschaltspiel und Tempogegenstössen zu leichten Toren nutzen konnte (27‘ 7:13). Aber das es auch anders geht, konnten unsere Mädchen dann vor der Pause noch einmal zeigen. Man machte das Spiel breit, zog die Außen mit ein und brachte so Druck aufs Tor. Ein 3:0 Lauf sorge so für den 10:13 Halbzeitstand.

Doch die Unterbrechung brachte wieder einen Bruch ins Spiel unseres Teams. Nur ein Tor in den 10 Minuten und viele Ballverluste ließen Falkensee enteilen ( 40‘ 11:20). Jetzt war dann auch die Müdigkeit bei einigen anzumerken, wohingegend der HSV mit einer langen Bank immer wieder frisches Personal auf die Platte bringen konnte. Doch Aufgeben ist nicht und abschlachten lassen erst recht nicht. So schaffte man es, die letzten 20 Minuten ausgeglichen zu halten. Mit der Schlußsirene stand ein 18:26 auf der Anzeigetafel. Vor allem die Tiefe im Kader, der den Falkenseerinnen zur Verfügung steht, machen sie zum klaren Favoriten in dieser Saison. Allerdings waren es wieder einmal die leichten technischen Fehler, die uns das Spiel zusätzlich schwer machten. Da nicht viel Zeit bis zum nächsten Spiel bleibt, sollte man sich auf das positive besinnen, kompaktes agieren in der Abwehr – den Rest machen die Spielerinnen zwischen den Pfosten. Im Angriff das Spiel auf die gesamte Breite des Spielfeldes aufbauen und so fexibel zu bleiben. Das ist die Devise, denn bereits am nächsten Sonntag geht es an die Havel zum SV 63 Brandenburg-West. (Auch dort hatten unsere Mädels mit 33:17 leider klar das Nachsehen, Spielbericht folgt! d.Red.)

tb

Danke an Birgit Scholz für die Bilder vom Spiel!

 

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