18. November 2019

KL-mJE: Personalmangel und sonstige Sorgen in Kleinmachnow


HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst – 1. VfL Potsdam (0:14) 4:31

Am Sonntag den 17.11.2019 begann bereits die Endrunde in der Staffel 1 für die HSG. Gespielt wurde gegen den 1. VfL Potsdam und gegen die HSG RSV Teltow/Ruhlsdorf in der Kleinmachnower Sporthalle. Gleich drei Spieler fehlten in unserem Team wegen Krankheit. Auch im Training war die Krankenliste nicht gerade klein. Gegen Potsdam galt die Devise, ein gutes Spielergebnis zu erreichen. Am Ende hieß es 4:31. Damit kann man nicht zufrieden sein, aber Potsdam warf neun Tore weniger und unsere Jungen zwei Tore mehr als im Hinspiel. Dabei muss man bedenken, dass die Potsdamer Spieler ein bis zwei Jahre älter sind.

HSG Ahrensdorf/ Schenkenhorst – HSG RSV Teltow/Ruhlsdorf (4:5) 8:11

Alle Hoffnungen ruhten jetzt auf das zweite Spiel. Hier wollten wir unbedingt zwei Punkte mitnehmen. Durch viele Fangfehler und Abspielverluste durch zu enge Spielweise machten wir uns das Leben selber schwer. Einige Spieler waren krankheitsbedingt auch noch leicht angeschlagen. Großen Ärger gab es auch mit einer dritten Person, die permanent am Kampfgericht stand und von dort aus die jungen Schiedsrichter anleitete und verbesserte. Durch total falsche Regelauslegung z.B. beim Abwurf unseres Torwarts an seine Spieler standen die Gegner fast immer im Neun- Meter- Kreis. Dies wurde nicht geahndet. Bei der Manndeckung standen wir in unserer eigenen Hälfte aber ca. vier bis fünf Meter vor der Nahwurfzone. Als der Gegner auf uns zukam, gingen unsere Jungen sofort in die Manndeckung über. Wieder wurde von Außen unberechtigt auf die Schiedsrichter Einfluss genommen. Jetzt forderten diese bzw. die dritte Person mich als Trainer auf, ab der Mittellinie schon in die Manndeckung zu gehen. Ab hier war meine Geduld am Ende und ich sagte lautstark: “Sie sollten sich mal das Regelwerk ansehen.” Als Quittung dafür bekam ich die gelbe Karte. In diesem Spiel kam ich mich als Trainer verschaukelt vor. Ich kann verlieren – aber nicht so. Teltow/ Ruhlsdorf “besiegte” die HSG mit 8:11. An den jungen Schiedsrichtern hat es nicht gelegen. Aber diese dritte Person am Kampfrichtertisch hat ihnen falsches Wissen vermittelt.

Günter Scholz

 

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