22. Februar 2019

KL-wJB: Spitzenspiel in Potsdam


HSC Potsdam – HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst (4:11) 8:22

Erstes Spiel im neuen Jahr, das letzte Punktspiel liegt schon 2 Monate zurück. Dann ging es gleich auch noch zum ungeschlagenen Tabellenzweiten nach Potsdam. Das Hinspiel in eigener Halle endete bekanntlich Unentschieden. Das Spiel konnte man so getrost als richtungsweisend für den Rest der Saison betrachten. Die Fragen vor der Partie waren also, wie ist die eigene Form nach der langen Pause, was hat der Gegner , der mit voller Kapelle antrat, sich ausgedacht und am wichtigsten: Was machen die Nerven? Beim Warm-Up war unseren Mädchen schon eine ziemliche Angespanntheit anzusehen – oder waren sie nur schon im Tunnel? Die Potsdamerinnen ihrerseits versuchten jedenfalls ein starkes Selbstbewusstsein zu demonstrieren. Aber alles nur Vorgeplänkel, Anpfiff zum  Spitzenspiel. Erster Angriff, erstes Tor und Disziplin in der Abwehr (5‘ 1:3). Die Abwehr machte die Räume dicht, kam ein Ball durch wurde er Beute unserer Torfrau. In der Folge stockte aber einmal wieder die Ausbeute im Angriff – Sollte es wieder das von allen erwartete enge, von den Abwehrreihen geprägte, Spiel werden? – JEIN. Bis zur 15. Spielminute gelangen unseren Spielerinnen zwar nur 2 weitere Tore, Potsdam aber keines (15‘ 1:5). Und auch in der Folge hielt die Partie diese Richtung bei. (20‘ 3:9). Beim Halbzeitstand von 4:11 kann man also mit Fug und Recht behaupten, dass die Ahrensdorfer Abwehr eine Wand ist und dazu
noch ne Mauer im Tor hat.

Abschnitt 2 und hier waren ja auch schon oftmals die „berühmten“ 10 Minuten zu beobachten in denen man scheinbar noch in der Kabine ist. Nicht aber heute, man war nun richtig beim Gegner im Kopf und da wollte man auch bleiben. Potsdam fiel nicht viel ein und man ließ auch so gut wie nichts zu (28‘ 5:13). Und die starke Mentale Leistung zeigte sich auch vom Punkt. Potsdam 1 von 3, HSG 4 von 4 (in dieser Saison 92,3%). Auch die Wechsel im Team hatten keinen Einfluss auf den Spielfluss, egal wer von den HSG-Mädchen auf der Platte stand. Jeder machte seinen Part hervorragend (38‘ 7:17). Und so trugen sich auch alle Feldspielerinnen in die Torschützenliste ein. Auch das macht dieses Team für den Gegner schwer ausrechenbar. Beim Schlusspfiff musste man sich mit Blick auf die Anzeigetafel schon mal keifen, ein 8:22 war dort zu lesen – gegen bis dahin auch noch ungeschlagene Potsdamerinnen. Gegen den besten Sturm der Liga nur 8 Gegentore – und daher das JEIN – eine hervorragende Abwehrleistung der HSG war der Schlüssel zum Erfolg. Und dieser wurde in der gut gefüllten Halle von den zahlreichen Blau-Gelben Supportern lautstark gefeiert. Und wer doch noch das Haar in der Suppe finden möchte, im Angriff hat man doch tatsächlich noch das ein oder andere Tor liegen lassen ;-). Aber wie heißt es „Offense wins Games, Defense wins C…….“ Bis dahin gibt es noch einige Spiele zu spielen und das nächste schon am kommenden Samstag um 14:00 Uhr in eigener Halle. Also ihr wisst wo man guten Handball sieht 😉

tb

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