29. November 2017

KL-wJD: weibliche Jugend D schließt Hinrunde auf Platz 5 ab


Kaum in September mit 2 Siegen in die Saison gestartet, ist Ende November schon die Hinrunde für die weibliche Jugend D vorüber. Nach 2 tollen Siegen am ersten Spieltag folgte dann etwas die Ernüchterung. Kein Sieg beim ersten Heimspieltag in eigener Halle. Gegen den derzeitigen Tabellenführer HSV Falkensee gab es eine herbe Niederlage mit 9:33. Das zweite Spiel gegen MBCV Belzig ging dann knapp mit 17:18 an die Gäste. Trotz kämpferisch starker Leisrung reichte es am Ende nicht für den zweiten Heimsieg insgesamt für die HSG- Mädels.

Eine weitere Woche später ging es dann nach Luckenwalde. Dort warteten dann die zweite Mannschaft des HSV Falkensee und die erste Mannschaft des HSC Potsdam. Dieser Spieltag entwickelte sich für die jungen Damen auch zu einem rabenschwarzen Wochenende. Gegen Falkensee war kein Kampf und auch kein Umsetzen der Trainingsleistung zu erkennen. Ohne große Gegenwehr gab es die dritte Niederlage in Folge mit 12:18. Auch gegen Potsdam sollte es in der ersten Hälfte nicht besser werden. Auch die motivierenden Worte des Trainers schienen nicht zu fruchten. So lag man zur Halbzeit mit 4:11 zurück. Erst in der zweiten Hälfte wachten die jungen HSG- Damen auf und es war auch ein Kampfgeist und Siegeswille zu sehen. Aber der große Rückstand aus der ersten Halbzeit war leider nicht mehr wett zu machen. Das Endergebnis lautete dann 16:19. Große Ernüchterung machte sich bei der Mannschaft breit. In einer großen gemeinsamen Runde beim nächsten Training wurde dann mit dem Trainer über die letzten Spiele gesprochen und Fehler analysiert.

Das Ziel lautet für die Saison Platz eins bis vier. Alle haben sich geschworen, dass es jetzt nur noch aufwärts gehen kann. Am 19.11. stand dann der zweite Heimspieltag in der Ahrensdorfer Sporthalle auf dem Programm. Im ersten Spiel ging es dann gegen die zweite Mannschaft des HSC Potsdam. Und die große Aussprache zeigte Wirkung. Mit großer Motivation und vollem Einsatz gingen die jungen Mädels zur Sache. Mit großartigen Paraden unserer Torfrau Linda Romsits, einer sicheren Abwehr und fantastischen Angriffen stand es zur Halbzeit 14:9 für die HSG. Auch in der zweiten Halbzeit ließ die Mannschaft keinen Zweifel daran aufkommen, den zweiten Heimsieg überhaupt zu erringen. Ein ums andere Mal tauchten die Mädels im Angriff auf und setzten das trainierte wunderbar um. Am Ende konnten dann über dem zweiten Heimsieg mit 23:12 gejubelt werden. Mit diesem positiven Schub ging es dann im zweiten Spiel gegen Lok Rangsdorf. Und plötzlich wirkte das Spiel zerfahren und unsicher. Mit 0:8 lag man schnell im Hintertreffen. Dieser Rückstand tat dann mental wohl sein Übriges. Trotz einer gewaltigen Steigerung in der zweiten Halbzeit und einer großartigen Torwartleistung von Hannah Otto ging das Spiel letztlich 11:22 verloren. Keiner wusste so recht woran es gelegen hat.

Eine Woche später, am 25.11., sollte es dann gegen den Tabellenvorletzten Brandenburg einen Sieg geben. Aber ausgerechnet im Spiel gegen die HSG- Mädels waren 3 Spielerinnen bei Brandenburg dabei, welche sonst schon in der C-Jugend mitspielen. Diese Spielerinnen rissen das Spiel ganz schnell an sich und machten den großen spielerischen Unterschied zum HSG- Spiel. So rannten die jungen Damen aus Ahrensdorf immer wieder gegen die Abwehr von Brandenburg an, fanden aber kein Mittel die Abwehr zu überwinden. In der eigenen Abwehr waren die Spielerinnen aus Brandenburg nicht zu halten. So war nach einer 5:11 Halbzeit am Ende auch kein Blumentopf zu gewinnen. Auch fand keiner der vier Siebenmeter den Weg ins Tor. Das Spiel ging leider 12:25 verloren. Im nächsten Spiel, schon das erste Rückrundenspiel war, ging es erneut gegen die zweite Mannschaft des HSC Potsdam. Gegen diese hatte man eine Woche zuvor ja deutlich gewonnen. Dementsprechend motiviert waren auch alle Spielerinnen um Trainer Iven Kühlewind. Aber was dann passierte, ließ allen mitgereisten nur den Kopf schütteln. Eine äußerst schwache und einseitig geleitete Partie durch die Schiedsrichter verunsicherte die jungen HSG- Damen immer mehr. So konnten auch nur zwei von fünf Siebenmetern verwandelt werden durch Hannah Otto und Lilly Plackties. Zur Halbzeit stand es dann 3:6 für Potsdam. Mit beruhigenden und motivierenden Worten traf der Trainer dann den Nerv der Mannschaft. Niemand gab sich auf und kämpfte bis zum Ende. Tolle Paraden im Tor hielten die Mannschaft im Spiel. Und so glich man dann Mitte der zweiten Halbzeit zum 8:8 aus. Es entwickelte sich eine spannende Endphase. Aufgrund zwei einfacher Abspielfehler lag man 60 Sekunden vor Schluss mit 9:11 im Hintertreffen. Nach dem Anschlusstreffer zum 10:11 war Potsdam im Angriff und wurde von drei Ahrensdorferinnen gestoppt. Ein Pfiff des Schiedsrichters und eine völlig unverständliche Rote Karte gegen Fanny Scheibe ließ den Trainer an der Seite wütend werden. Den anschließenden Siebenmeter für Potsdam hielt dann Linde Romsits und brachte den Ball sofort wieder auf den Weg Richtung Potsdamer Tor. Einen schnell ausgeführten Neun- Meter- Freiwurf drei Sekunden vor Schluss schnappte sich Finja Lawrenz und schmetterte den Wurf mit dem Schlusspfiff in die Maschen der Potsdamerinnen. Welch ein riesen Jubel bei den HSG- Mädels der weiblichen Jugend D und bei den mitgereisten Eltern. Dieser Kampfgeist war einfach grandios. Großes Kompliment an die Mannschaft und Zuschauer, die nicht aufgegeben haben.

Somit ist in der Rückrunde immer noch alles möglich, das gesteckte Ziel zu erreichen. Am Ende der Hinrunde finden sich die Ahrensdorferinnen auf Platz fünf wieder.

ik

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