2. April 2017

KrL-F: Punktgewinn im Doppelpack


HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst – SV Blau-Weiß Dahlewitz 23:18 (11:9)
HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst – HSC Potsdam II 22:16 (9:12)

Doppelschlag geglückt: Zwei Siege in Folge, Platz 4 gefestigt und die Chancen auf Platz 3 gewahrt – so lautet die Bilanz aus Sicht der HSG-Frauen, denn sowohl das Duell gegen den SV Blau-Weiß Dahlewitz als auch gegen den HSC Potsdam II konnten die Ahrensdorferinnen für sich entscheiden. An den Drittplatzierten der Liga, den SV Dahlewitz, hatte die HSG leider keine guten Erinnerungen: Damals hatte die Mannschaft mit zwei Toren das Nachsehen und war den Heimweg mit der Gewissheit angetreten, dass dieses Spiel mit etwas mehr Konzentration und Einsatz auch anders hätte ausgehen können. Vergebenen Chancen nachtrauern hilft aber bekanntlich wenig im Sport. Darum startete die HSG mit voller Motivation in die Partie, und in der Tat gehörten die ersten Minuten auch den Gastgeberinnen. Dann aber leistete sich die Mannschaft den einen oder anderen Patzer zu viel und geriet auf einmal 4:5 in Rückstand (14’). Der SV Dahlewitz zeigte seine Routine, die HSG dafür mehr Einsatz: In der 18. Minute mit zwei Toren im Hintertreff gelangen den Ahrensdorferinnen binnen weniger Momente erst der Anschluss-, schließlich der Ausgleichstreffer, und das in doppelter Unterzahl (7:7, 19’). Das gab Sicherheit und Selbstvertrauen für den restlichen Verlauf der ersten Halbzeit. Pünktlich zum Seitenwechsel waren die HSG-Frauen dann zurück auf Siegeskurs. Während die Gäste gedanklich noch in der Kabine waren, setzten die Ahrensdorferinnen dort an, wo sie vor der Halbzeit aufgehört hatten und bauten ihre Führung aus (13:9, 33’). Mit voranschreitendem Spielverlauf schienen die Kräfte der Gäste langsam zu schwinden, während auf der anderen Seite die HSG noch einmal aufdrehte. Eine Viertelstunde vor dem Abpfiff war das Spiel zwar in der Theorie noch nicht entschieden (18:13), doch ließ die Körpersprache der HSG-Frauen wenig Zweifel daran, dass die Punkte diesen Sonntag in Ahrensdorf bleiben sollten. Als die Schlusssirene ertönte, leuchtete der Endstand von 23:18 auf, das sprach für eine tolle Mannschaftsleistung.

Viel Zeit, um den Sieg zu feiern, blieb den HSG-Damen aber nicht. Bereits am Mittwoch wurde erneut gegen einen unmittelbaren Tabellennachbarn gespielt. Diesmal gastierte der Fünftplatzierte aus Potsdam in der Sporthalle Ahrensdorf. Die HSC-Spielerinnen wollten sich scheinbar für die Pleite aus dem Hinspiel revanchieren – in der Anfangsphase jedenfalls waren sie stets einen Schritt schneller als ihre Gegner. Dabei profitierten die Potsdamerinnen oftmals von den Fehlern der Gastgeber: Die HSG-Frauen stolperten immer wieder über die eigenen Unkonzentriertheiten. Lediglich in der 16. Spielminute nutzten sie die Gelegenheit zur Führung (7:6). Keine zehn Minuten später sah das Spiel schon wieder anders aus. Fehlpässe und vergebene Torchancen der Ahrensdorferinnen brachten den HSC gegen Ende der ersten Hälfte wieder nach vorn (8:9, 24’). Bis zum Pausenpfiff wuchs der Vorsprung auf drei Tore an – HSG-Fans schwante da nichts Gutes. Aber was auch immer die Gastgeberinnen in der Halbzeit besprochen hatten, es zeigte Wirkung. Sieben Tore innerhalb von acht Minuten, und schon stand es 16:12 für die Ahrendorferinnen, bei denen nun auch die Defensive besser funktionierte. Da bot sich für den HSC kaum noch eine Möglichkeit, selbst zum Erfolg zu kommen. Mit diesem Zwischenspurt schien in den Reihen der Potsdamer niemand gerechnet zu haben. Und die HSG? Die behielt ihre Linie bei, legte am Ende noch einen drauf und feierte letztlich einen verdienten 22:16-Erfolg. Mit nun 16 Pluspunkten auf dem Konto blieben die Ahrensdorferinnen zunächst zwar auf dem vierten Rang, ein Treppchenplatz rückt aber näher. Bleiben noch zwei Spieltage, um sich diesen am Saisonende klarzumachen.
as

Danke an Christian Walter für die Bilder vom Spiel!

Schaut auch mal in unserer Galerie mit den Bildern vom Spiel gegen Potsdam vorbei!

 

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