9. Oktober 2017

LL-M: Am Ende gerechte Punkteteilung


Grünheider SV III – HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst II (13:12) 24:24

Mit dem Rückenwind von 6:0 Punkten ging es für die Zweete zum Tabellenachten aus der Löcknitzstadt Grünheide. Wie vom Trainerteam befürchtet, entsprach die nominelle Tabellensituation jedoch nicht dem Leistungsniveau. Schlussendlich standen sich zwei körperlich und altersmäßig gleichwertige Teams gegenüber. Trotz aller warnenden Worte: Das HSG-Spiel kam von Anfang an nicht ins Rollen. Eine unklare Verunsicherung und die damit verbunden hohe Fehlerqoute verhinderte ein zwingendes Bespielen des Gegners. Auf der Abwehrseite wurde auch nicht konsequent bis zum Ende verteidigt. Glücklicherweise konnte Grünheide aus diesen Unzulänglichkeiten kein Kapital schlagen. Über die Zwischenstände 10:8 (22.Min), 12:10 (26.) und 13:12 verabschiedeten sich die Teams in die Halbzeitpause.

Wie schon in der Vorwoche galt das Hauptaugenmerk der Halbzeitansprache der hohen Fehlwurfqoute. Doch wie beim letztlich gewonnenen Heimspiel forderten die Trainer auch diesmal konzentrierte Abschlüsse und schnelles Spiel nach vorn, um den Erfolg zu erzwingen. Leider gelang die Umsetzung dieser Forderungen nicht. Die Spielanlage blieb hektisch und unkonzentriert. Zudem mehrten sich jetzt Unterzahlsituationen auf beiden Seiten, aus denen jedoch keines der beiden Teams einen entscheidenden Vorteil ziehen konnte. Jedoch fanden die Würfe des Grünheider Rückraumes etwas häufiger ihr Ziel und der Stand von 23:21 in der 52. Minute drohte eine kleine Vorentscheidung zu sein. Oder auch nicht: In Schlussphase des Spiels führten erfolgreiche Einzelaktionen der HSG-Akteure, der starke Rückhalt im Kasten und ein Quentchen mehr Abwehrgeschick zum 24:24 in der letzten Spielminute. Auszeit bei Ballbesitz. Mit dem sicheren Unentschieden in der Hand sollte nun der zweite Auswärtssieg her. Das Ergebnis blieb jedoch unverändert, da auch beim Spielausklang der nötige Mut zum zwingenden Abschluss.

Das -wenn auch etwas verspätete – konzentrierte Zusammenspiel, verbunden mit dem Einzelpunktgewinn sollte man aber als positive Mannschaftsleistung mit in die kommende Heimpartie nehmen. Letztlich ein leistungsgerechtes Unentschieden bei sehr schmaler Kost für den Handballfeinschmecker. Am kommenden Sonntag gastiert dann der SV Westhavelland, dem dann hoffentlich energischer die Stirn geboten wird. Hierfür Kopf hoch und auf gehts ZWEETE!

ds

 

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