16. Februar 2017

LL-M: Revanche im Derby geglückt


HSG Ahrensdorf/ Schenkenhorst II – HSG RSV Teltow/ Ruhlsdorf II (14:13) 28:27

Nachdem die zweite Männermannschaft der HSG Ahrensdorf/ Schenkenhorst im Hinspiel in Stahnsdorf eine ihrer schlechtesten Saisonleistungen zeigte, war man gewillt das Rückspiel für sich zu entscheiden, um den Anschluss an die Top 3 nicht zu verlieren. Nach dem Führungstreffer der Ahrensdorfer zeigten sich jedoch die Gäste in besserer Anfangsverfassung und gingen zügig mit 2:5 aus Sicht der Heimsieben in Front. Zu diesem Zeitpunkt verletzte sich der Teltower Sportfreund Taro unglücklich und musste mit blutiger Nase umgehend ins Krankenhaus – an dieser Stelle: Gute Besserung von uns! Unmittelbar danach kam die Zweete besser ins Spiel, egalisierte den Rückstand beim 6:6 und ging fortan immer selbst mit ein bis zwei Toren in Führung. Bei  Stand von 14:13 wechselten beide Teams die Seiten und die Zuschauer in der gut gefüllten Ahrensdorfer Sporthalle konnten sich auf die zweiten dreißig Minuten Derbykampf gespannt sein.

Die blau- gelbe HSG kam nicht besonders gut rein in diese zweite Halbzeit. Nachdem auch die Hausherren einen kurzen Schreckmoment überstehen mussten, bei dem sich der eingewechselte zweite HSG- Schlussmann schwer am Knie verletzte – auch dir gute Besserung Max! – stellte Teltow kurz danach beim 18:18 den Gleichstand wieder her und die Partie war völlig offen. Jetzt folgte die stärkste Phase der Zweeten. Die Abwehr agierte gut, der HSG- Hüter parierte ein paar wichtige Bälle und im Angriff zeigten sich die Ahrensdorfer flexibel von allen Positionen. Die Belohnung folgte prompt, sodass Teltow beim Stand von 25:20 aus Sicht des Gastgebers die Auszeit nehmen musste. Die Hausherren ließen die Zügel nun etwas locker, was sich fast noch rächen sollte. Die Gäste holten Tor um Tor auf, da die Zweete im Angriff viel zu überhastet abschloss und leichtfertig die Bälle vergab. Einfache Kontertore ermöglichten dem Lokalrivalen den 27:28 Anschlusstreffer. Ein Glück das der letzte Angriffsversuch der Teltower verpuffte und die Partie keine Minute länger dauerte. Somit siegt die Zweete am Ende etwas glücklich, wenn man die gesamten sechzig Minuten betrachtet, aber verdient und hält damit Anschluss an die vorderen Ränge der Landesliga Mitte.

Wohingegen man dieses Wochenende noch aus dem Vollen schöpfen konnte, muss man am kommenden Wochenende bei der SG Westhavelland wieder auf etliche Spieler verzichten und mit A-Jugendlichen auffüllen. Das ist halt das Los einer zweiten Mannschaft. Nichts desto trotz fährt die Zweete mit ordentlich Selbstbewusstsein ins Havelland, konnte man doch im Hinspiel einen klaren 33:25 Erfolg gegen die SG einfahren. Hoffen wir also darauf, etwas Zählbares mitzubringen. Auf geht’s Zweete!

ds

HSG auf Facebook

Facebook Pagelike Widget