4. November 2013

LL-M: Zweete wahrt die weiße Weste daheim…

2013-11-03 Zweete-Schlaubetal

2013-11-03 Zweete-SchlaubetalLL-M: HSG Ahr./Sch.II – HSG Schlaubetal II 30:24 (14:15) Im dritten Heimspiel der Saison siegt die zweite Männermannschaft der HSG Ahrensdorf/ Schenkenhorst nach sechzig haarsträubenden Minuten gegen den Tabellenvorletzten aus dem Schlaubetal. In der gut gefüllten Ahrensdorfer Sporthalle kam die Zweete nach warnenden Worten des Trainers, den Gegner nicht zu unterschätzen, auch recht ordentlich ins Spiel.

 

3:1, 8:4 und 11:6 hieß es nach zwanzig gespielten Minuten, ehe die HSG-Herren wohl dachten, dass diese Partie zum Selbstläufer wird. Überhastete Abschlüsse und eine schwache Deckungsleistung ließen beim Gast einen Hoffnungsschimmer aufkeimen. Plötzlich funktionierte gar nichts mehr bei der Zweeten. Dazu kam auch noch die unglückliche Abwehraktion des HSG-Hüters kurz vorm Halbzeitpfiff. Im gegnerischen Konterangriff wurde der Schlaubetaler Linksaußen außerhalb des Sechsmeterraums unsanft aber nicht unfair berührt und so wie es die Regel vorsieht, zückten die Unparteiischen zurecht den roten Karton. Schlaubetal verwandelte den fälligen Siebenmeter und die Zweete lag zum ersten Mal mit 14:15 hinten. Mit hängenden Köpfen, nicht nur beim auf die Tribüne versetzten HSG-Schlussmann, trabten die HSG-Herren in Richtung Kabine.

In den ersten zehn Minuten des zweiten Durchgangs konnten die Gäste ihren Schwung aus Halbzeit Eins mitnehmen und setzten sich zum Erschrecken aller Zuschauer auf 18:22 (40‘) ab. Die fällige Auszeit und ein dreifacher Wechsel schienen die Zweete nun endlich wachzurütteln. Im Angriff wurden die Rückraum- und Außenschützen gut in Szene gesetzt und die sich bietenden Chancen wurden nun konsequenter genutzt. Hinten wurde energischer zu Werke gegangen und auch der alleinige Torhüter konnte einige Würfe des Gegners stark parieren. Binnen zehn Minuten und einem 7:1 Lauf zeigte die Verbandsligareserve der HSG nun ihr eigentliches Gesicht. Schlaubetal hatte dem nichts mehr entgegenzusetzen und konnte den am Ende verdienten und wohl von einigen nicht mehr für möglich gehaltenden dritten Heimsieg der Zweeten nicht mehr verhindern (30:24). Nichtsdestotrotz zeigte sich in dieser Partie, dass man keinen Gegner der Landesliga unterschätzen sollte, egal was die Tabellenkonstellation aussagt.

Diese Warnung wird der Zweeten hoffentlich eine Lehre sein. Bereits am kommenden Wochenende wartet im Kreisderby bei der SG Schöneiche ein ähnlich unangenehmer Gegner, der zwar laut Tabelle schlagbar ist, es seinen Gegnern in der Mittenwalder Mehrzweckhalle jedoch immer schwer macht. Dass bekam die Zweete bereits in der vergangenen Saison zu spüren, als man nach schwacher Leistung mit 30:24 verdient verlor. Im Moment rangieren die Männer der HSG auf dem vierten Platz (6:4 Punkte) hinter dem ungeschlagenen Dreiergespann der Landesliga Mitte. Schöneiche ist mit 2:6 Punkten Tabellenachter. Ein Dank geht an dieser Stelle an die zahlreich erschienenen Fans sowie Sportfreund Lächler.

ds


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