9. Februar 2015

LL-M: Zweite Männer: Am Ende zu deutlich verloren

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2015-02-08_Belzig-Zweete_.jpgLL-M: Märk. BSV Belzig – HSG Ahr./ Sch. 27:19 (11:8) Nach acht ungeschlagenen Partien muss die Verbandsligareserve der HSG Ahrensdorf/ Schenkenhorst mal wieder eine Niederlage hinnehmen, die so in der Höhe deutlich zu hoch ausfiel. Angereist mit einem vollen 14- Mann- Kader und ca. 25 reiselustigen und um es vorweg zu nehmen hervorragend unterstützenden HSG- Fans im Rücken wollten sich die Ahrensdorfer Platz 3. der Tabelle zurückerobern und den hiesigen MBSV erneut in die Schranken weisen.

 

Doch auch die Heimsieben trumpfte mit breiter Brust auf und konnte sich gleich zu Beginn einen kleinen Vorsprung erspielen (6:2, 15′). Die Zweete zeigte in der Defensive eine ordentliche Leistung und auch der HSG- Hüter konnte so einige Würfe der Bad Belziger entschärfen. Im Angriff kamen die HSG- Herren zwar oft zu guten Wurfmöglichkeiten, scheiterten jedoch meist an den eigenen Nerven oder am sehr gut aufgelegten Schlussmann der Hausherren. So nahm die Partie mit einer fortlaufenden knappen 3- Tore- Führung für den Gastgeber seinen Lauf und die zahlreichen Zuschauer in der Belziger Albert- Baur- Halle sahen ein hart geführtes, umkämpftes und niveauvolles Landesligaspiel. Beim Stand von 11:8 ertönte die Halbzeitsirene und auch Durchgang Zwei versprach Spannung pur.

Die Zweete verpasste es leider aufgrund weiterhin mangelnder Chancenausbeute den Ausgleichstreffer zu erzielen. Geschwächt durch vier teils fragwürdige Zeitstrafen stand man urplötzlich mit nur zwei Feldspielern auf der Platte, konnte aber weiterhin Anschluss halten (19:15, 45′). Eigentlich konnte der Trainer seiner Mannschaft wenig Fehler vorwerfen, „die Dinger müssen einfach rein“ appellierte er gut zehn Minuten vorm Ende der Partie. Einige Umstellungen in der Defensive und direkte Manndeckung sollten die Bad Belziger nun zu Fehlern im Aufbauspiel zwingen, um schnelle Kontertore zu erzielen. Der Gastgeber machte den HSG´lern jedoch schnell einen Strich durch die Rechnung. Die Zweete wurde in den letzten zehn Minuten clever ausgespielt und warf im Angriff weiterhin den hiesigen Schlussmann berühmt. Die 27:19 Auswärtsschlappe fiel am Ende deutlich zu hoch aus, begegneten sich über 50 Minuten weitestgehend zwei Teams auf Augenhöhe.

Trotz dürftiger Angriffsleistung ließen die Herren um Trainer Kischel abwehrtechnisch und kämpferisch Hoffnung auf das bevorstehende Spitzenspiel in Fredersdorf (15.02.15, 14:00 Uhr) aufkommen. Wenn an diesem Tag alles zusammenpasst, sind im Oderland definitiv zwei Punkte drin und auch wenn man den Sprung auf Platz 3. heute verpasst hat, kann man nun völlig unbeschwert in dieses Spiel gehen, denn der Druck liegt eindeutig auf Seiten des Tabellenführers. Im Anschluss der Partie spielen unsere HSG- Damen ebenfalls gegen Fredersdorf (16:00 Uhr). Alle Spielerinnen und Spieler freuen sich wieder auf die tatkräftige Unterstützung des HSG- Lagers. Beste Genesungswünsche gehen an dieser Stelle noch an Sportsfreund Scholle – möge der Cut am Auge schnell verheilen.

Auf geht’s Zweete!

ds

 

 


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