17. September 2012

Rückschau: Zweete siegt, Frauen verlieren im Revier-Derby

2012-09-17_Zweete-Frstenwalde

2012-09-17_Zweete-Frstenwalde

HSG Ahr./Sch. II – BSG Pneumant Fürstenwalde (9:12) 31:28
Nach sechzig hart umkämpften Minuten siegt die Verbandsligareserve der HSG gegen die BSG Pneumant Fürstenwalde mit 31:28 (9:12). In der trotz sommerlicher Temperaturen gut besuchten Ahrensdorfer Sporthalle kam die Zweete recht schwer ins Spiel. Vorne agierte man zu halbherzig im Eins gegen Eins oder scheitere im Abschluss am sehr gut haltenden Torhüter der Gäste-Sieben. Die in der letzten Woche in Schlaubetal noch so sicheren Außen der HSG konnten weder von Ihren Positionen noch im Konterspiel überzeugen und erzielten in den ersten 30 Minuten gerade einmal neun Treffer. Dem gegenüber standen zwölf Tore für die Auswärtsmannschaft, bei denen besonders der agile Mittelmann und großgewachsene Halblinke immer wieder Lücken in der HSG-Deckung fanden.

Nach den deutlichen Worten in der Kabine kam die Zweete nun besser ins Spiel. Der wurfgewaltige Shooter der Gäste wurde in Manndeckung genommen und die HSG kämpfte sich Tor um Tor heran und konnte beim 15:15 zum ersten Mal in Durchgang Zwei ausgleichen. Eine unnötige Zwei-Minuten-Strafe schwächte die Truppe dann allerdings und bescherte den Fürsternwaldern die erneute Führung. Plötzlich waren die Gäste wieder mit drei Toren in Front und Ernüchterung machte sich breit. Auf der Straße des sicheren Sieges leisteten sich die BSG´ler dann jedoch mehrere Zeitstrafen und machten somit selbst den Gastgeber wieder stark. Die verbliebenen Gästespieler wurden kurz gedeckt und die offensivere Deckung der HSG zwang den Gegner zu Fehlern. Die daraus resultierenden Konter wurden jetzt sicher und konsequent verwandelt und die Zweete drehte die Partie eine knappe Viertelstunde vor Schluss (21:20). Mit den jetzt euphorisierten Fans im Rücken spielte man sich in einen wahren Rausch und fast jeder Angriff fand nun den Weg ins Tor. Nach sechzig Minuten Kampf und Krampf siegte die HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst II mit 31:28. Trainer und Fans konnten mit der Leistung in der zweiten Hälfte zufrieden sein (22 Tore) und sich über die ersten beiden Landesligazähler für die Zweete freuen. Fürstenwalde präsentierte sich als starker Aufsteiger und stellte die HSG besonders im ersten Durchgang vor arge Probleme.

Es bleibt spannend, wo beide Mannschaften am Ende der Saison stehen werden. In der kommenden Woche wartet bereits der nächste harte Brocken. Dann geht die Reise zum Derby nach Rangsdorf (22.09.2012, 14:30 Uhr in der Erwin-Benke-Sporthalle, Fichtestraße), wo der Vizemeister des Vorjahres auf die Zweete wartet.

ds

Bilder vom Spiel vom Sportfreund Julius Frick hier

 

HSG- Frauen: HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst – HSG RSV-Teltow-Ruhlsdorf 16:31
Für die Frauen der HSG stand am Wochenende das Revier-Derby gegen die Damen der HSG RSV-Teltow-Ruhlsdorf an. Die Ahrensdorferinnen kamen gegen den Absteiger aus der Brandenburgliga gut in die Gänge, führten schnell mit 4:1 Treffern. In der 17. Spielminute hatten die Gäste das Spiel gedreht und gingen nun selbst zum ersten Mal in Führung. Den HSG-Mädels widerfuhr dann ein regelrechter Bruch im Spiel. Eigene Fangfehler führten zu Kontern und die Gäste nutzen die Chancen konsequent für einen 6-Tore-Vorsprung zur Halbzeit.

Die motivierende Worte von HSG- Trainer Lehmann in der Halbzeit schienen nicht zu wirken. Schnell konnten die Teltower ihre Führung weiter ausbauen. Eigene hundertprozentige Chancen auf Seiten der HSG wurden ausgelassen und Abspielfehler häuften sich. Die in der letzten Woche bewiesene Moral fehlte am heutigen Tag. Am Ende feierten die Gäste einen verdienten und ungefährdeten 16:31 Sieg. Nun heißt es für die HSG Frauen weiter nach vorn zu schauen, schließlich muss man sich in der Staffel erst einmal „beschnuppern“. Schon am kommenden Wochenende (22.09.2012, 16:00 Uhr) empfangen die HSG-Damen den HV Calau in eigener Halle. Diese waren in der vergangenen Saison bis zum letzen Spieltag an der Spitze, vergaben den Aufstieg im letzten Spiel gegen Luckenwalde, die ihrerseits in die Brandenburgliga aufstiegen.

hj/mj

Bilder vom Spiel vom Sportfreund „Lächler“ in Kürze in der Galerie

Bilder vom Spiel vom Sportfreund Julius Frick hier


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