9. Mai 2019

VLN-F: II. Frauen werden nach starker Rückrunde Fünfter


Quelle: fotofrick.de

HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst II – Hennickendorfer SV (14:12) 33:26

Am vergangenen Wochenende ging es zum Saisonausklang im letzten Spiel der Rückrunde zu Hause gegen den Hennickendorfer SV um einen erfolgreichen Abschluss der Rückrunde. Mit einem Sieg hätte man Platz fünf sicher. Das sollte machbar sein. Außerdem hatten die Speckies was gut zu machen. Eine der ganz wenigen vermeidbaren Niederlagen der Saison mussten die Mädels im Hinspiel in Hennickendorf hinnehmen. Das wollte die Mannschaft am Samstag unbedingt besser machen. Bis zu diesem Spieltag hatte sich das Team eine beeindruckende Rückrundenbilanz mit 12:4 Punkten aus acht Spielen erarbeitet. Nur die Tabellenführerinnen aus Potsdam (16:0) und die Mannschaft aus Finowfurt (14:2) waren erfolgreicher.

Aber nun zum Spiel vom Wochenende. Zur Primetime um 16:00 Uhr wurde angepfiffen. Die „Zweete“ hatte bereits einen Sieg für den Verein an diesem letzten Spieltag der Saison beigesteuert. Die Halle war gut gefüllt und das Publikum hoffte auf einen weiteren Erfolg an diesem Tag. Die Speckies starteten mit zwei Fehlwürfen und erst in der 5. Minute fiel das erste Tor für die HSG. Es stand 1:2 aus Sicht der Gastgeberinnen. Auch in der Folgezeit konnten unsere Damen die Nervosität nicht ablegen, während die Gegnerinnen ruhig ihren Stiefel herunterspielten und die Führung erst einmal nicht aus der Hand gaben. Oft waren die Angriffe nur auf Kosten von Strafwürfen vom Siebenmeterpunkt zu unterbinden. In der ersten Halbzeit gab es 6 davon mit 5 Toren gegen die HSG. Es dauerte über 21 Minuten bis die HSG das erste Mal in Führung gehen konnte. Die Hennickendorferinnen hatten bis dahin einfach cleverer gespielt. Zu Halbzeit konnten sich unsere Damen mit 14:12 in die Pause verabschieden.

In der zweiten Spielhälfte machte sich nun mit fortschreitender Spielzeit mehr und mehr bemerkbar, dass bei den Gegnerinnen, die nur mit sechs Feldspielerinnen und zwei Torhüterinnen angetreten waren, die Kräfte schwanden. Als sich dann Mitte der zweiten Hälfte eine Spielerin verletzte und die bis dahin aktive Torhüterin aufs Spielfeld musste, wurde klar, dass es an diesem Tag einen Heimsieg für unsere Speckbarbies zum Saisonabschluss geben würde. Die Mannschaft kombinierte jetzt gut über den Kreis oder belohnte sich mit schnellen Gegenstoßtoren nach Balleroberung durch eine gute Abwehrarbeit und erfolgreiche Torhüterleistungen. Das Endergebnis fiel mit 33:26 am Ende deutlich aus und bedeutete vorerst mindestens Platz fünf der Tabelle. Nach dem die Mannschaft aus Grünheide am Sonntag ihr Heimspiel gewonnen hatte, blieb es dann auch dabei.

Auf diese Platzierung und den gesamten Saisonverlauf dürfen die Mannschaft und der Trainer stolz sein. Das waren zwei schöne Jahre mit den Speckies, erst der ungeschlagene Aufstieg aus der Kreisliga und dann das erfolgreiche Abschneiden im ersten Jahr der Verbandsliga mit Platz 5 und nur drei Punkten Rückstand auf den Tabellenzweiten Neuruppin. Die führenden Potsdamerinnen spielten auf einem höheren Level und belegen mit nur zwei Minuspunkten souverän Platz 1 der Tabelle. Es war schön zu beobachten, wie sich unsere Mannschaft in den letzten beiden Spielzeiten entwickelt hat und zu einem verschworenen Team aus jüngeren und erfahrenen Spielerinnen zusammengewachsen ist. Nach dem Abstieg der 1. Frauenmannschaft aus der Ostsee-Spreeliga und der Verabschiedung von fünf Leistungsträgerinnen wird es Veränderungen im Damenhandball der HSG geben. Um die Zukunft des Frauenhandballs in Ahrensdorf muss uns jedoch nicht bange sein.

jl

 

Quelle: Birgit Scholz

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