8. März 2020

VLN-F: Revanche gegen Dahlewitz – gegen Finowfurt nicht alles rausgeholt


HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst II – SV Blau-Weiß Dahlewitz (12:5) 20:18

Der Sieg hätte vielleicht höher ausfallen können, führten unsere Damen zur Halbzeit doch schon mit 12:5. Sie haben stark angefangen, konzentriert und waren sicher in den Torabschlüssen. Die Abwehr stand gut und so konnte sich nach kurzer Zeit ein guter Vorsprung erarbeitet werden. Kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit stellte die HSG sogar auf 14:5. Dass es hier noch mal knapp werden würde, hätte zu diesem Zeitpunkt niemand in der Halle gedacht. Es sei denn, man hielt zu den Dahlewitzerinnen. In der ersten Halbzeit konnte sich unser Rückraum noch gut in Szene setzten. Offensichtlich waren unsere Gegnerinnen davon auch ein wenig überrascht worden.

In der zweiten Halbzeit hatte sich Blau-Weiß dann besser auf unsere Schützinnen aus dem Rückraum eingestellt und wir scheiterten auch an der gegnerischen Torhüterin. Darüber hinaus schlugen wir uns mehr und mehr selbst durch technische Fehler, die uns gar nicht erst in den Positionsangriff kommen ließen. Und so lieferte man den Gegnerinnen immer wieder die Möglichkeiten, selbst Tore aus unseren Ballverlusten heraus zu produzieren. Aus dem 14:5 wurde nach einem 4:0 Lauf der Dahlewitzerinnen ein 15:9. Beim Stand von 16:13 zog Trainer Koch dann die Reißleine und versuchte noch mal die Mannschaft wach zu rütteln. Es kam aber noch schlimmer, als die SV aus Dahlewitz auf 18:16 verkürzte. Bei unserer Mannschaft lief spielerisch gar nichts mehr zusammen. Mit dem Glück der Tüchtigen konnte man die Partie noch siegreich ins Ziel bringen und mit 20:18 gewinnen. Aber sonst: Fragen über Fragen, wie es dazu kommen konnte. Hier haben Trainer und Mannschaft noch einiges zu tun, wenn sie noch mal gegen Mannschaften aus dem Mittelfeld der Tabelle gewinnen wollen. Dies konnte gegen Finowfurt am folgenden Wochenende leider nicht verwirklicht werden.

 

Finowfurter SV – HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst II (14:11) 27:23

Am letzten Wochenende ging es mit einer schlagkräftigen Truppe zum Auswärtsspiel nach Finowfurt. Unser Team startete gut in die Partie und nach fünf Minuten stand es 2:2. Danach ließ die Mannschaft etwas nach und als die Gastgeberinnen in der neunten Minute auf 5:2 stellten, reagierte Trainer Koch sofort und nahm eine Auszeit. Es passierten einfach zu viele Fehler auf allen Positionen. Der Abwärtstrend konnte danach gestoppt werden und mit zwei Toren unmittelbar nach der Auszeit verkürzten unsere Damen auf 5:4. Danach fanden zwei Siebenmeter der Finowfurterinnen nicht den Weg ins Tor. Es blieb bei der knappen 5:4 Führung. Leider ließ man die Gastgeberinnen in der Folgezeit wieder auf drei Tore enteilen. In der Abwehr wurde nicht konsequent genug agiert und die Lücken von den Gegnerinnen zu häufig genutzt. 7:4, 9:6 und zur Halbzeit 14:11, das waren die weiteren Zwischenstände.

Die Ansprache in der Halbzeit war kurz und einfach: Fehler minimieren, d.h. Konzentration in der Abwehr und technische Fehler vermeiden. Für ein Auswärtsspiel bei einer Mannschaft aus dem Mittelfeld der Tabelle mit nur zwei Punkten mehr auf dem Konto durfte man zu diesem Zeitpunkt noch auf eine Wende im Spiel hoffen. Mit einem 6:1-Lauf für unsere Damen, als es in der 37. Minute dann 15:17 stand, schien das sogar real zu werden. Dann schlichen sich wieder Fehler und überhastete Torabschlüsse ein. Unser Team konnte noch bis zur 52. Minute dagegen halten, als die Damen aus Finowfurt mit zwei Toren in Front lagen. Bei eigener Überzahl agierten unsere Damen nicht clever und verursachten zwei Siebenmeter in Folge, was zu dem Zwischenstand von 25:21 in der 57. Minute führte. Auch eine Auszeit der HSG konnte zu dem Zeitpunkt keine Wende mehr herbeiführen. Am Ende stand es 27:23 in einem Spiel, bei dem sicher mehr drin gewesen wäre. Aber 10 Siebenmeter gegen uns, davon sieben mit Torerfolg, sind sicher schwer zu kompensieren. Hier muss im Training gearbeitet werden, dass man geschickter verteidigt und gleiches sich möglichst nicht wiederholt. Für die HSG gab es lediglich einen Siebenmeterpfiff. Am Ende ging wieder einmal ein Spiel verloren, bei dem wir uns mindesten einen Punkt verdient hätten. Dafür muss man aber über 60 Minuten die Konzentration halten und das fällt der Mannschaft in dieser Saison schwer.

jl/lm

 

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