2. November 2014

VLS-M: Abschlußschwäche kostet den Sieg

2014-11-01 Friedland-Erste

2014-11-01 Friedland-ErsteVLS-M: SSV Rot-Weiß Friedland – HSG Ahr./ Sch. 23:17 (12:9) Ernüchterung für die HSG Ahrensdorf/ Schenkenhorst nach dem Spitzenspiel der Verbandsliga Süd. Am Samstagabend unterlagen die Schützlinge von Coach Steffen Schieke dem neuerstarkten Spitzenreiter aus Friedland trotz einer starken Abwehrleistung am Ende mit 23:17. Dabei versprach schon die Ausgangssituation vor dem Spiel ausreichend Spannung, ging es doch um nichts geringeres, als die Tabellenführung.

Die Ahrensdorfer waren gewarnt, verstärkten sich die Rot-Weißen zur neuen Saison im Rückraum und spielten bis dato eine völlig andere Rolle als in der Vorsaison, wo man formal bereits abgestiegen war. So sahen sich die Gäste von der ersten Minute an einer lautstark beeindruckenden Auswärtskulisse gegenüber. Gleiches boten die beiden Mannschaften auf dem Spielfeld an, wo von Anfang an ein sehr intensives Spiel stattfand. Dabei dominierten beide Abwehrreihen vom Anpfiff weg das Geschehen. Rot-Weiss agierte dabei recht hart, die HSG-Auswahl nahm Gangart aber sofort an. Nach zehn Minuten standen auf beiden Seiten magere drei Treffer auf der Habenseite. Auch in der Folge blieben die Defensivreihen tonangebend. Die HSG machte ihre Sache in der Abwehr sehr gut, ließ aber vorn nach mühsam erspielten Torchancen viel zu oft ungenutzt. Fehlwürfe en masse gepaart mit etlichen technischen Fehlern prägten das Auftreten der Gelb-Blauen. Über 6:4 (15′), 7:5 (20′) und 10:8 (25′) blieb es dennoch vorerst ein Duell auf Augenhöhe. Bis zur Pause setzten sich die Hausherren dann auf drei Treffer zum 12:9 ab.

Nach dem Seitenwechsel das selbe Bild. Die HSG-Männer gingen in der Defensive hochkonzentriert und aggressiv zu Werke und ließen die Angreifer der Niederlausitzer kaum zur Entfaltung kommen. In der Offensive wurden zwar etliche Chancen erspielt, aber auch weiterhin in großem Stil vergeben. Der Torsteher der SSV Rot-Weiss zeigte zwar eine gute Leistung, musste sich aber auch meist nicht strecken, um die Bälle abzuwehren. Einige Male konnten die HSG-Akteure ihre Gegner ins Zeitspiel zwingen oder den Ball erobern, auf dem Weg nach vorn war der Ballbesitz jedoch oft schon wieder abgegeben. Bis zur 40. Spielminute blieben die Gäste beim 13:11 in Schlagdistanz, danach setzten sich die Friedländer aber Stück für Stück ab. Zehn Minuten vor dem Ende lag man bereits 17:12 zurück. Auch eine offensivere Deckung konnte das Ruder nicht mehr entscheidend umreißen, obwohl man den Ahrensdorfern zugute halten musste, dass sie sich bis zur letzten Sekunde nicht aufgegeben hatten. Auch das Gefühl, dass die Unparteiischen etliche Abwehraktionen beider Mannschaften nicht gleichwertig bewertet haben, änderte nichts an der Tatsache, dass die eigene Abschlussschwäche der einzige Grund für die 23:17 Niederlage war.

Am Ende einer harten aber nie unfairen Partie stand sich die HSG-Sieben heute selbst im Weg, um die nächsten zwei Zähler für sich verbuchen zu können. Damit rutscht die HSG erstmal auf Platz Vier ab und muss nun in den folgenden Wochen versuchen, den Anschluss zur Spitze nicht zu verlieren. Auch am kommenden Wochenende wird es für die HSG-Truppe nicht einfacher, wenn man die Konkurrenz vom SC Trebbin zum Derby in der Ahrensdorfer Halle empfängt. Der SC hielt sich gestern beim Luckenwalder HV mit 28:36 schadlos und wird der HSG am kommenden Samstag ab 18:30 Uhr in gewohnter Manier alles abverlangen!

mj


Kommentare

  1. gamefly - 3. Mai 2019 um 12:10

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