29. März 2015

VLS-M: erste Halbzeit hui, zweite Halbzeit pfui

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2015-03-28_Luckenwalde-HSG.jpgVLS-M: HV Luckenwalde 09 – HSG Ahr./ Sch. 25:35 (6:17) „Erste Halbzeit hui, zweite Halbzeit pfui“. So fasste Mannschaftskapitän Matthias Paul das Spiel seiner Mannschaft am Samstagabend in Luckenwalde kurz aber treffend zusammen. Zwar gewannen die Männer der HSG beim HV Luckenwalde deutlich mit 25:35, wirkten dabei aber nur in der ersten Halbzeit souverän.

Nachdem auch die Verfolger aus Cottbus ihr Spiel gegen Calau hoch mit 36:24 gewannen, bleibt es bei jeweils drei ausstehenden Partien beim alten Abstand von einem Pünktchen zwischen den beiden Meisterschafts-Aspiranten.

Die HSG kam am Samstagabend in der Fläming-Halle gut in Tritt, spielte aus einer bärenstarken Deckung inklusive sicherem Torsteher gut nach vorn und setzte so schnell die ersten Akzente. Der Ball lief, es wurde schön und schnell kombiniert, Chancen wurden gut herausgespielt und in Tore umgemünzt. Über 2:7 (10′) und 3:12 (20′) hatte die HSG das Spiel klar im Griff. „Wir haben unser spielerisches Vermögen gut genutzt“, war auch Trainer Schieke mit dem ersten Durchgang durchaus zufrieden. Vor der Pause wurden in umgestellter Defensive noch drei vermeidbare Treffer kassiert, die den Luckenwaldern für die zweiten 30 Minuten trotzdem nicht viel Mut machen konnten. Beim Stand von 6:17 ging es für beide Teams zum Pausentee.

Nach der Pause verfiel die HSG dann aber in eine schwache spielerische Phase. Es wurde fahrig und unkonzentriert gespielt, Abspielfehler häuften sich und Luckenwalde kam etwas besser ins Spiel. Die Abwehrreihe agierte nicht ausreichend konsequent gegen die HV- Rückraumspieler, was auch daran gelegen haben konnte, dass Trainer Schieke mehrere angeschlagene Leistungsträger schonte. Beide Mannschaften kamen Schlag auf Schlag zum Torerfolg. Bis zur 40. Minute verdoppelten die Hausherren vom HVL 09 ihre Treffer auf 12:24, ehe sie bis zur 50. Spielminute sogar auf 20:29 aufholen sollten. Die Gäste aus Ahrensdorf mussten aber nie wirklich um ihren Sieg bangen, erhöhten stattdessen schnell auf 20:32 (53′). Nach dem Abpiff stand zwar ein deutlicher 25:35 Auswärtssieg zu Buche, welcher bei den Gelb-Blauen jedoch schnell auf die „gewonnenen zwei Punkte“ reduziert wurde.

Am kommenden Wochenende ist erstmal Zeit, um die Wunden zu lecken und gelb-blaue Ostereier zu suchen. Wenn am Samstag, den 11.04.2015 um 18:30 Uhr zum nächsten Spiel die SV „Blau-Weiß“ aus Dahlewitz in der Ahrensdorfer Halle gastiert, braucht den HSG- Männern zwar nicht bange sein, allerdings sollten sie ihr Können wieder über zwei Halbzeiten lang abrufen.

mj

 

 


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