2. März 2015

VLS-M: für klare Verhältnisse gesorgt

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2015-02-28_Erste-Luebbenau.jpgVLS-M: HSG Ahr./Sch. – TSG Lübbenau II 31:16 (15:8) Nachdem die 1. Männermannschaft der HSG Ahrensdorf/ Schenkenhorst am letzten Wochenende die BSG Stahl Eisenhüttenstadt mit 15 Toren Unterschied aus eigener Halle schoss, kündigte sich für den 28. Februar’15 mit der zweiten Vertretung der TSG Lübbenau 63 ein recht unangenehmer Gegner an.

Im Hinspiel tat man sich noch sehr schwer. So konnte die HSG nur über eine konstante Torhüterleistung und eine Menge Geduld im Angriffsspiel die so wichtigen zwei Punkte aus dem Spreewald mitnehmen.

Die Mannen um Trainer Schieke sollten also gewarnt sein. Nichtsdestotrotz stellte er seine Truppe auf eine hart umkämpfte Partie ein. Allerdings sollte er einen entspannteren Abend in der gut gefüllten Ahrensdorfer Sporthalle erleben, als vermutet. Die junge HSG stellte wieder einmal eine kompakte und resolute Abwehr, wodurch sich viele Tempogegestoßmöglichkeiten ergaben. Die Gäste mussten sich nahezu jeden Torwurf hart erarbeiten und kamen pro Halbzeit lediglich auf 8 Treffer. Über diese Konstanz im Defensivverbund und ihr schnelles Umschaltspiel kamen die Ahrensdorfer zu vielen einfachen Toren. Somit konnte man das Fehlen der Leistungsträger Matthias Paul und Ricardo Hoffmann, sowie der Langzeitverletzten Mathias Marschke und Frank Neumann sehr gut kompensieren. In der zweiten Halbzeit bot sich ein ähnlich dominantes Auftreten der Hausherren. Wie schon erwähnt ließen sie wieder nur 8 Tore zu und konnten dadurch eindrucksvoll unter Beweis stellen, dass sie zu Recht die beste Abwehr der Liga stellen.

Trainer Schieke war sehr stolz auf seine Mannen und resümierte nach dem Spiel: „Wieder unter 20 Gegentore geblieben und mit 15 Treffern Unterschied gewonnen ist schon eine Hausnummer. Das Einzige was ich meinen Jungs heute vorwerfen kann, ist, dass wir noch zu viele freie und gut herausgespielte Torgelegenheiten weggelassen haben.“ Ohne die angesprochenen Fehlwürfe wäre das Endergebnis noch viel höher ausgefallen, wobei man konstatieren muss, dass dieser Sieg mit 31:16 schon als souverän bezeichnet werden kann.

Allerdings kommt in zwei Wochen mit dem SSV Rot-Weiß Friedland eine Mannschaft nach Ahrensdorf, die erstens in puncto Aufstieg noch ein deutliches Wörtchen mitreden möchte, da sie aktuell mit einem Punkt Rückstand auf Platz 3 rangieren und zweitens die HSG schon einmal geschlagen haben. Im Hinspiel lief bei der Schieke- Truppe im Angriff gar nichts zusammen, jedoch funktionierte die Abwehr ziemlich gut. Mit diesem Wissen bereiten sie sich jetzt auf die kommende Aufgabe vor und werden am 14.03.2015 ab 18:30 Uhr in eigener Halle alles daran setzen die zwei Punkte einzufahren, um die Tabellenspitze zu verteidigen.

ms

 

 


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