7. Dezember 2014

VLS-M: HSG-Männer belohnen sich mit 2 Punkten im Nikolausstiefel

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2014-12-06_Erste-Spreewald.jpgVLS-M: HSG Ahr./Sch. – HC Spreewald II 30:18 (13:8) Vor dem Spiel waren die Männer noch im Auftrag des Nikolaus unterwegs und überbrachten den jüngsten HSG-Anhängern Süßigkeiten, auf dem Spielfeld zeigten sich die Hausherren gegenüber den Gästen vom HC Spreewald dann aber weitaus weniger großzügig.

Gegen die in der Vergangenheit stets unangenehm zu bespielenden Gäste aus der Lausitz lief es diesmal deutlich besser, am Ende reichte es zu einem deutlichen 30:18 Heimerfolg. Mit dem vierten Sieg in Folge und dem achten in der laufenden Spielzeit festigen die Ahrensdorfer ihren Platz in der Spitzengruppe der Verbandsliga vor dem LHC Cottbus und hinter dem Spitzenreiter aus Friedland. Dabei wussten die Hausherren vor dem Spiel nicht wirklich, woran sie sind, als sich nur fünf Spreewälder zum Warmmachen auf der Platte versammelten. Erst zehn Minuten vor Anpfiff komplettierte sich der Kader des HCS, als die A-Jugend-Spieler Spiel aus Potsdam dazustießen.

Die Ahrensdorfer legten dann einen soliden Start hin und kamen schnell zu den ersten Treffern. Die 3:1 Führung (7′) glichen die Gäste beim 5:5 (11′) zwar nochmal aus, danach war aber einzig die HSG am Drücker. Vor allem in der Defensive ließ die HSG eine deutlich gesteigerte Robustheit walten, die den Spreewäldern gar nicht schmeckte. Binnen 10 Minuten zog die Truppe um Coach Steffen Schieke auf 12:6 (21′) davon. Bis zur Halbzeit kam dann jedoch nicht mehr viel Zählbares zusammen, was sicherlich auch an der vermehrten Wechselei in diesen Minuten lag. Beim Stand von 13:8 zogen sich beide Teams in die Kabinen zurück.

Auch nach dem Wiederanpfiff konnten die HSG-Akteure an ihre überzeugende Defensiv-Leistung aus Durchgang eins anknüpfen, nahmen die Rückraumspieler des HCS sprichwörtlich an die Leine und ließen kaum etwas zu. Im Zweifelsfall war auch auf die beiden Torsteher Verlass, die immer wieder Bälle der Lausitzer entschärfen konnten. In der Vorwärtsbewegung zeigten die Hausherren zwischen der 30. und 40. Minute einige Unkonzentriertheiten, vier eroberte Bälle hintereinander wurden im Gegenstoß förmlich verschenkt. Die Gäste wussten dies aber nicht für sich zu nutzen, zeigten auch weiterhin unerwartete Unsicherheiten im Positionsangriff und brachten die Gelb-Blauen zu keiner Zeit in wirkliche Not. In der 47. Minute durften die HSG-Fans beim 24:14 bereits 10 Tore Abstand bejubeln. Jener sollte dann auch wegen mehrerer ungenutzter Chancen der HSG über 25:15 (50′) und 27:17 (55′) konstant bleiben. 30:18 lautete dann der Endstand. Insgesamt war der Sieg absolut verdient, einziges Manko war erneut die nur durchschnittliche Chancenverwertung. Trainer Schieke und Mannschaft waren sich einig, dass das Ergebnis gegen die vorab stärker erwarteten Gäste sieben bis acht Tore höher hätte ausfallen müssen.

Am kommenden Wochenende ruht erstmal der Ball bei den HSG-Männern, ehe es am 20. Dezember im Wiederholungsspiel gegen den LHC Cottbus II ernst wird. Dann kommt es bereits ab 17:00 Uhr zum Spitzenspiel in der Ahrensdorfer Sporthalle. Nach der mittlerweile revidierten 31:33 Niederlage im September wollen die HSG- Männer die zweite Chance gegen die Cottbusser nutzen und mit einem Sieg die Tabellenführung übernehmen. Auf geht’s HSG!

mj


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