20. April 2015

VLS-M: HSG-Männer nehmen vorletzte Hürde souverän

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2015-04-18_SpreewaldII-HSG.jpgVLS-M: HC Spreewald II – HSG Ahr./Sch. 20:30 (10:13) Während bei Fans und Mannschaft nach dem Abpfiff schnell große Freude ausbrach, stellte sich bei HSG- Trainer Steffen Schieke zuerst merklich Erleichterung ein. Nur wenige Momente zuvor endete das wichtige Spiel, welches seine Mannen am Ende sehr souverän mit 20:30 für sich entscheiden konnten und somit eine Woche vor dem Saisonfinale weiter die Tabellenführung behaupten können.

Mit rund 40 HSG-Anhängern im Rücken machten sich die HSG- Handballer gestern Nachmittag auf den Weg nach Lübben ins „blaue Wunder“, welches die Hausherren dann auch schon vor dem Anpfiff erleben sollten. Tosender Lärm empfing die HSG zum Einlaufen und sollte die Gäste über die kommenden 60 Minuten zum Sieg antreiben. Die Gäste waren im Vorfeld der Partie jedoch vor der Heimstärke der Spreewälder gewarnt, ließen sich diese zuhause bisher erst in einem von zehn Spielen besiegen. Mit der Gewissheit, keinen Zähler liegen lassen zu dürfen, schwor Trainer Schieke seinen Kader vor dem Spiel ein, forderte Motivation und Konzentration für die vorletzte Hürde im Kampf um den Staffelsieg. Die zweite Vertretung des HC Spreewald bot ihrerseits alles auf, um den Tabellenführern wohlmöglich ein Bein im Meisterschaftsrennen zu stellen.

Die Gastgeber agierten zu Beginn mit einer offensiven 5:1 Deckung, auf die sich die HSG in den ersten Minuten erstmal einstellen musste. Gleichwohl zeigten die Gäste vom Berliner Stadtrand defensiv wieder eine sehr disziplinierte Leistung und machten den HC-Angreifern das Leben ebenso äußerst schwer. Nach zehn Minuten lagen die Gäste knapp mit 3:4 in Front und auch in den kommenden Minuten sollten Tore erstmal Mangelware bleiben. Beide Teams boten sich von Beginn an ein enges und intensives Spiel und ließen jeweils nur sehr wenige gute Torchancen zu. Die HSG spielte zwar hochkonzentriert, vereinzelte Ballverluste wogen aufgrund des geringen Angebots an Chancen aber schwer. Bis zur 20. Minute brachten die Gäste drei Tore Abstand zwischen sich und die Gastgeber, führten mit 6:9. Auch in den verbleibenden Minuten bis zur Pause wusste sich die HSG nicht weiter abzusetzen, sicherte aber den Drei-Tore-Abstand zum 10:13 Halbzeitstand.

Auch nach dem Wiederanpfiff blieben die Gäste hellwach und dominierten das Geschehen auf der Platte nun zusehens. Defensiv weiter äußerst stabil kam nun auch der HSG-Angriff besser ins Rollen. Über 14:19 (40′) und 15:20 (45′) blieb der heimische HCS zwar noch auf Schlagdistanz, binnen fünf Minuten legten die HSG- Männer dann aber unter dem frenetischen Jubel des HSG-Fanblocks auf 16:24 (50′) nach. Die Stimmung auf der Tribüne war wahrlich beeindruckend, auf Spielfeld und Ersatzbank drohte die von Mehmet Scholl zitierte „Gänsehautentzündung“. Der HCS forderte der HSG-Sieben zwar bis zum Ende vollen Kampf ab, diese ließ aber nichts mehr anbrennen und brachte es vier Minuten vor dem Ende erstmals auf 10 Tore Abstand. Dem 20:29 folgte Sekunden vor dem Abpfiff noch ein Kempa- Trick zum 20:30, welcher das Endergebnis herstellte.

Die kommenden Minuten waren gelb-blaue Freude pur. Trainer Schieke zeigte sich im Anschluss an das Spiel äußerst zufrieden. Seine Mannschaft habe „die Priorität erkannt und die Vorgaben perfekt umgesetzt“. Außerdem leisteten sich die Gäste im zweiten Durchgang keine schwache Phase, agierten taktisch sehr abgeklärt und hatten nur wenige Fehlwürfe auf dem sonst so argwöhnisch betrachteten Statistik- Block. Am kommenden Samstag (25.04.2015) haben die HSG-Männer dann die letzte Herausforderung vor der Brust, wenn der HSV Senftenberg um 16:00 Uhr (!!!) zum letzten Saisonspiel antritt. Es gilt die Konzentration hochzuhalten, um am Ende nicht noch zu stolpern und einer hervorragenden Saison das i-Tüpfelchen aufzusetzen.

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