3. Februar 2014

VLS-M: „Erste“ verliert erhobenen Hauptes

2014-02-04 Teltow-HSG

2014-02-04 Teltow-HSGVLS-M: HSG RSV Teltow/ Ruhlsdorf – HSG Ahr./Sch. 34:27 (19:10) Erhobenen Hauptes konnten die HSG-Männer am letzten Samstag vom Parkett gehen, hatte man sich gegen den Liga-Primus Teltow/ Ruhlsdorf am Ende doch sehr anständig verkauft. Mit 34:27 musste man sich dem Tabellenersten zwar am Ende recht klar geschlagen geben, wurde aber von ebendiesen keineswegs an die Wand gespielt. Zusätzlich noch ersatzgeschwächt erschien die bevorstehende Aufgabe nicht leichter, wobei auch die Gastgeber nicht in Bestbesetzung antreten konnten.

Ohne langes Abtasten gingen beiden Mannschaften ins Spiel und brauchten defensiv jeweils einige Minuten, um sich zu stabilisieren. Während die Teltower die anfängliche Schwäche in der Ahrensdorfer Abwehr schnell zu nutzen wussten und 3:1 (4′) führten, scheiterten die HSG-Schützen bereits dreimal am Teltower Schlussmann. Folglich wuchs der Vorsprung der Hausherren auf 6:2 (9′) bzw. 8:4 (13′) an. Zwischenzeitlich hatten sich die Ahrensdorfer nun besser auf die Teltower Angreifer eingestellt. So brachte man die Gastgeber mehrere Male in die Verlegenheit des Zeitspiels, musste dann aber meist dennoch unglückliche Gegentreffer hinnehmen. Über 11:6 (21′) und 15:8 (26′) zeichnete sich bereits eine klare Teltower Führung ab, was unter anderem auch daran lag, dass die Gäste ihre Chancenverwertung gegen den bestens aufgelegten Teltower Schlussmann nicht wirklich zu verbessern vermochten. Zur Halbzeitpause stand wie bereits im Hinspiel ein klarer 19:10 Rückstand zu Buche.

Nach dem Pausentee und der Rückkehr auf die Platte ließen sich die HSG-Männer ob der drohenden „Klatsche“ keineswegs hängen und zeigten vor den vielen mitgereisten Anhängern eine respektable zweite Halbzeit, welche, um es vorwegzunehmen, für sich betrachtet sogar mit 15:17 gewonnen wurde. Über 23:14 (35′), 24:16 (40′) und 27:17 (45′) brachten die Teltower nach einer Dreiviertelstunde bereits 10 Tore zwischen sich und die Gäste, verloren dann aber den Faden im eigenen Spiel. Technische Fehler und Unkonzentriertheiten schlichen sich zusehens in das Spiel des Tabellenführers ein, was den Ahrensdorfern die Chance zum Anschluss bot. Bis zur 54. Minute kämpften sich die HSG-Akteure unter dem lauten Beifall des eigenen Anhangs wieder auf 29:25 heran, mussten dann aber schnell zwei weitere Gegenstoßtore der routinierten Hausherren mitnehmen (31:25). Die letzten Minuten brachten die selbsternannten „Rübchen“ dann sicher über die Bühne und feierten am Ende einen 34:27 Heimsieg. Am Ende bleibt die Vermutung, dass an diesem Tag mit „voller Kapelle“ und etwas mehr Geschick im eigenen Abschluss gegen den Aufstiegsaspiranten vielleicht mehr drin gewesen wäre!

Nach einem spielfreien Wochenende reist der HSG-Tross am Sonntag den 16.02.2014 zum HSC 2000 aus Frankfurt/Oder. Die in dieser Saison gut aufgelegten Oderstädter mussten in 2014 bereits drei Niederlagen in Folge hinnehmen, unterlagen u.a. am vergangenen Samstag mit 27:24 knapp in Senftenberg. Für die HSG steht dennoch ein hartes Stück Arbeit an, will man nach zwei eigenen Niederlagen in Folge den Bock wieder umstoßen?!

mj


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