20. März 2012

Zweete siegt nach besserer 2.Halbzeit mit 21:38 in Falkensee

2.Maenner-Babelsberg_27.11.2011

2.Maenner-Babelsberg_27.11.2011

Bei frühlingshaften Temperaturen an diesem herrlichen Sonntagnachmittag reiste die HSG-Karawane zum Auswärtsspiel nach Falkensee. Nach der unglücklichen Niederlage in Ludwigsfelde (21:20) und dem düsteren Auftreten in eigener Halle gegen Wildau (27:29) stand Wiedergutmachung auf dem Programm. Der Gastgeber aus Falkensee schlug in der Hinrunde den aktuellen Tabellenführer vom LHC mit 27:26 – man war also gewarnt, dieses Spiel nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Die Partie in der Schulsporthalle am Lise-Meitner-Gymnasium startete dennoch sehr schleppend. Zwar netzte die HSG durch zwei schnelle Angriffe zur 2:0 Führung ein, doch konnte man hinten nicht die gewünschte Aggressivität an den Tag legen, die von den Trainern gefordert wurde. Den großgewachsenen SSV-Rückraum bekam man immerhin gut in den Griff, aber über die Außenpositionen kam Falkensee zu vielen einfachen Treffern.

Bis zur 20. Minute konnte sich kein Team entscheidend absetzten (5:5, 8:8). Nachdem die Gastgeber beim 9:8 erstmals selbst in Führung gingen, zogen die HSG-Verantwortlichen die grüne Karte, stellten die Mannschaft neu ein und fortan ging das Team energischer zu Werke. Schnelle Konter und eine aggressivere Deckung sorgten binnen zehn Minuten für eine komfortable 10:16 Pausenführung.

An diese Leistung galt es nahtlos anzuknüpfen und besonders über Schnelligkeit und die nötige Konsequenz im Angriff die Führung auszubauen. Im Gegensatz zum letzten Spiel gegen Wildau nutzten die HSG-Männer ihre Chancen diesmal kompromissloser und ließen Falkensee keine Chance mehr, das Spiel noch mal spannend werden zu lassen. In der 42. Minute betrug der Vorsprung erstmals zehn Tore und die Partie war vermeintlich gelaufen. Einige unschöne und frustrierte Aktionen der Gastgeber zwangen die sehr gut leitenden jungen Schiedsrichter vom VfL Potsdam zu mehreren Zwei-Minuten-Strafen und sogar zu einer glatt roten Karte. Auch der Torhüter samt Deckungsgespann konnte in den zweiten dreißig Minuten überzeugen und so siegte die Zweete am Ende auch in der Höhe verdient mit 21:38 und meldet sich nach den zwei schwachen Spielen wieder zurück.

Grund für große Freude gibt es trotzdem nicht, denn in den kommenden Wochen warten mit Babelsberg und Lehnin zwei sehr schwere Auswärtsspiele auf die HSG-Reserve. Hoffentlich sind alle HSG-Akteure zu den doch recht ungewohnt frühen Anwurfzeiten fit, konzentriert und in der Lage die Spannung an der Tabellenspitze weiterhin aufrechtzuerhalten, so dass man für das letzte Spiel zuhause gegen Ludwigsfelde vielleicht noch eine kleine Chance auf die Kreismeisterschaft bewahrt.

ds


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