OLB-F: Herausforderung gegen aktuelle Tabellenspitze angenommen
SV Lok Rangsdorf – HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst (26:16) 46:34
Die Ahrensdorferinnen mussten am vergangenen Spieltag eine deutliche Auswärtsniederlage beim SV Lok Rangsdorf hinnehmen. Beim Tabellenführer unterlagen sie mit 46:34 – vor allem ein schwacher Start machte dabei früh deutlich, wie schwierig die Aufgabe werden würde.
Schon in den Anfangsminuten zeichnete sich ab, dass das Vorhaben, dem Spitzenreiter Paroli zu bieten, an diesem Tag schwer umzusetzen sein würde. Die Gastgeberinnen erwischten die HSG eiskalt und setzten sich schnell auf sechs Tore ab (7:1, 10‘.). Die Ahrensdorferinnen fanden in dieser Phase weder im Angriff noch in der Abwehr Zugriff auf das Spiel. Bereits nach knapp 13 Minuten beim Stand von 9:2 sah sich HSG-Trainer Philipp Hoffmann deshalb gezwungen die erste Auszeit zu nehmen. Doch auch im Anschluss gelang es den Gästen nicht, den Spielverlauf zu stabilisieren. Immer wieder führten einfache Ballverluste im Angriff dazu, dass die Gastgeberinnen binnen weniger Sekunden zu einfachen Torerfolgen kamen und den Vorsprung kontinuierlich ausbauten. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit agierten die Ahrensdorferinnen im Angriff etwas strukturierter und kamen häufiger zu erfolgreichen Abschlüssen. Zu diesem Zeitpunkt war der Rückstand jedoch bereits deutlich angewachsen – mit einem 26:16 ging es in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Gäste etwas besser. Mit dem klaren Fokus, das Ergebnis zweitrangig zu betrachten, nutzte die HSG die zweite Hälfte, um taktische Varianten auszuprobieren. Dabei gelang es den Ahrensdorferinnen zunehmend, Lücken in der Rangsdorfer Defensive zu erkennen und offensiv besser zu nutzen. Trotz dieser Steigerung blieb der Abstand bestehen, da die Gastgeberinnen weiterhin konsequent ihre Chancen verwerteten. Am Ende stand eine deutliche 46:34-Niederlage zu Buche.
Auch wenn das Ergebnis klar ausfiel, nehmen die Ahrensdorferinnen positive Erkenntnisse mit: Trotz des frühen und hohen Rückstands gab die Mannschaft nicht auf und zeigte insbesondere in der zweiten Halbzeit eine engagierte Leistung sowie taktische Weiterentwicklungen, auf denen sie in den kommenden Wochen aufbauen kann.
Wer die HSG-Frauen live erleben und unterstützen will, hat dazu in nächster Zeit gleich zweimal die Chance: Am kommenden Sonntag (26. April) empfangen die Ahrensdorferinnen in eigener Halle den HSV Falkensee 04. Eine Woche später, am 2. Mai, reist die HSG zum Mitaufsteiger nach Finowfurt. In dem geplanten Fanbus für die Auswärtsfahrt gibt es noch einige freie Plätze – Interessierte melden sich entweder bei der Mannschaft oder noch besser: sie kommen einfach zum Heimspiel gegen Falkensee in die Halle und melden sich direkt bei David Steingräber, der die Fahrt dankenswerterweise organisiert.
as

#fairplay
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