OLB-F: Abhaken und weitermachen
HSV Frankfurt (Oder) – HSG-Ahrensdorf/Schenkenhorst (19:13) 35:28
In der Oberliga Brandenburg haben die Ahrensdorferinnen am vergangenen Spieltag eine Auswärtsniederlage beim HSV Frankfurt (Oder) hinnehmen müssen. Unter schwierigen personellen Voraussetzungen – mit nur neun Feldspielerinnen und einer Torhüterin – waren die Gäste angereist und unterlagen mit 35:28.
Schon in der Anfangsphase offenbarten sich Schwierigkeiten im HSG-Spiel in Angriff und Abwehr gleichermaßen. Die Gastgeberinnen nutzten die Unsicherheiten konsequent aus und setzten sich früh ab (9:3, 10‘). Trotz des schwierigen Starts zeigten die Ahrensdorferinnen Einsatz und arbeiteten sich Stück für Stück wieder heran. Bis zur 15. Minute verkürzten die Gäste wieder auf drei Tore Abstand (10:7) und blieben damit zunächst in Schlagdistanz. Zwei Probleme zogen sich jedoch wie ein roter Faden durch die Partie: Zum einen ließen die Gäste im Angriff zu viele Torchancen ungenutzt, zum anderen agierte die HSG-Abwehr oft zu passiv. Dadurch kamen die Frankfurterinnen immer wieder zu freien Abschlüssen und einfachen Treffern. Bis zur Pause setzten sich die Gastgeberinnen daher erneut ab – mit einem 19:13 ging es für beide Mannschaften in die Kabinen.
Auch nach dem Seitenwechsel gelang es den Ahrensdorferinnen nicht, den Rückstand entscheidend zu verkürzen. Im Gegenteil: Frankfurt baute seinen Vorsprung zwischenzeitlich sogar auf zehn Tore aus (25:15, 39‘). Nach einer Auszeit und taktischen Umstellungen kam die HSG anschließend etwas besser ins Spiel und stabilisierte vor allem den Angriff. Die erhoffte Aufholjagd blieb jedoch aus. Zu viele Ballverluste und weiterhin fehlender Zugriff in der Defensive verhinderten, dass die Gäste den Rückstand noch einmal egalisieren konnten (29:22, 49‘). Zudem machte sich im weiteren Verlauf der Partie die dünne Personaldecke bemerkbar – in der Schlussphase fehlten den Ahrensdorferinnen zunehmend die Kräfte.
Am Ende setzten sich die Gastgeberinnen mit 35:28 durch. Trotz der Niederlage zeigte die HSG über weite Strecken Einsatz und Kampfgeist, konnte die schwierigen Rahmenbedingungen und die eigenen Fehler an diesem Tag jedoch nicht vollständig kompensieren. „Das Spiel müssen wir direkt abhaken, um uns auf die nächsten Aufgaben zu konzentrieren“, sagte HSG-Trainer Philipp Hoffmann im Anschluss. In der Tat richtet sich der Fokus der Ahrensdorferinnen auf die kommende Partie: Mit dem VfB Doberlug-Kirchhain sind am Samstag unmittelbare Verfolgerinnen um einen Platz im Tabellenmittelfeld in Ahrensdorf zu Gast. Angepfiffen wird das Spiel um 16 Uhr.
as

#fairplay
HSG auf Facebook
Neueste Beiträge