OLB-F: Enttäuschender Auswärtsauftritt
Finowfurter SV – HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst (12:9) 33:26
In der Oberliga Brandenburg haben die Ahrensdorferinnen der HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst am vergangenen Spieltag eine bittere Auswärtsniederlage beim Finowfurter SV hinnehmen müssen. In dem wichtigen Duell um den Klassenerhalt unterlag die HSG mit 26:33 und verpasste damit die Chance, nach dem hart erkämpften Punktgewinn gegen Falkensee eine Woche zuvor das eigene Punktekonto weiter auszubauen.
Die Voraussetzungen versprachen dabei Spannung: Finowfurt ging als Tabellenzwölfter in die Partie, die Ahrensdorferinnen rangierten auf Platz zehn – entsprechend groß war die Bedeutung der Begegnung im Kampf um den Verbleib in der Liga. Doch aus Sicht der Gäste lief die Partie von Beginn an nicht nach Plan. Bereits nach sieben Minuten sah sich HSG-Trainer Philipp Hoffmann beim Stand von 4:1 zu einer frühen Auszeit gezwungen. Vor allem im Angriff taten sich die Ahrensdorferinnen schwer, fanden kaum Lösungen und liefen früh einem Rückstand hinterher. Auch in der Folge kam die HSG nur schwer ins Spiel, sodass Finowfurt den Vorsprung zunächst behauptete (8:4, 15‘). Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit arbeiteten sich die Ahrensdorferinnen zwar zunehmend in die Begegnung hinein, ließen jedoch zu viele gute Möglichkeiten ungenutzt. Die Chancenverwertung blieb das große Manko, sodass es den Gästen nicht gelang, den Rückstand aus der Anfangsphase entscheidend zu verkürzen. Mit einem 9:12 aus Sicht der HSG ging es schließlich in die Kabinen.
Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Gäste entschlossener. Die Ahrensdorferinnen besannen sich auf ihre Stärken, traten mutiger auf und kämpften sich Tor um Tor heran. Gut fünf Minuten nach Wiederanpfiff war der Anschluss hergestellt (15:14, 36‘). Wenig später gelang zunächst der Ausgleich, ehe die HSG in der 40. Minute beim 17:18 erstmals selbst in Führung ging. Es war die stärkste Phase der Ahrensdorferinnen, die das Spiel in diesen Minuten scheinbar auf ihre Seite ziehen konnten. Doch die Gastgeberinnen hielten dagegen. In doppelter Überzahl drehten sie eine Viertelstunde vor Schluss die Partie erneut (22:21) und übernahmen wieder die Kontrolle. Die Ahrensdorferinnen versuchten zwar, noch einmal zurückzukommen, doch die bekannten Probleme blieben bestehen: Vor allem die schwache Chancenverwertung setzte sich auch in der zweiten Halbzeit fort. Hinzu kam eine zu passive Deckungsarbeit, in der der Zugriff fehlte und die Gastgeberinnen immer wieder über Einzelaktionen zum Torerfolg kamen. So lief auf Seiten der Ahrensdorferinnen in der Schlussphase nur noch wenig zusammen, während Finowfurt sich zunehmend absetzen konnte und am Ende mit 33:26 gewann – vielleicht zu hoch angesichts des mehrmaligen Führungswechsels in Halbzeit zwei; in der Endabrechnung kommt es darauf aber nicht an. „Das war eins unserer schlechtesten Spiele diese Saison. Auch wenn es mal nicht so läuft wie geplant, dürfen wir dann nicht die Köpfe hängen lassen“, bilanzierte Trainer Philipp Hoffmann nach der Partie.
Trotz der enttäuschenden Niederlage bleibt den Ahrensdorferinnen keine Zeit, lange zu hadern. Bereits am kommenden Samstag wartet die nächste wichtige Aufgabe. Dann gastiert die HSG bei der SG Uckermark, die aktuell auf dem sechsten Tabellenplatz steht. Das Hinspiel hatten die Ahrensdorferinnen allerdings deutlich mit 31:19 für sich entschieden – ein Ergebnis, an das sie nun anknüpfen wollen.
as

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