OLB-F: HSG-Frauen starten erfolgreich ins Handball-Jahr 2026
Erster Auswärtssieg in der Oberliga Brandenburg unterstreicht bisherige Gesamtleistung
Die Ahrensdorferinnen sind erfolgreich ins Jahr 2026 gestartet. Anfang Januar gewann die Mannschaft 33:30 beim HSC Potsdam, einer Mannschaft, die schon seit mehreren Jahren zu den Etablierten der Oberliga Brandenburg gehört. Der Sieg ist für die HSG-Frauen ein besonderer: Es ist der erste Auswärtserfolg, den die Ahrensdorferinnen in dieser Saison
zu verbuchen haben. Durch den Sieg steht die Mannschaft aktuell solide mit Tabellenmittelfeld.
Guter Saisonverlauf trotz Umbruch und schwieriger Vorbereitung
Damit unterstreichen die HSG-Frauen ihre bislang gute Leistung in der neuen Liga. Selbstverständlich ist das nicht, denn mit mehreren Abgängen im Sommer musste sich die Mannschaft personell neu aufstellen und kurzfristig junge Spielerinnen aus der zweiten Frauenmannschaft integrieren. Erschwerend kam hinzu, dass nahezu die komplette
Vorbereitungszeit die Ahrensdorfer Sporthalle wegen Baumaßnahmen teilgesperrt war. Kurzum: keine idealen Bedingungen für den Start in eine höhere Liga.
„Wir sind im September wirklich gut gestartet“, betont HSG-Trainer Philipp Hoffmann. Nach einer schwächeren Phase im November mit drei Niederlagen in Folge – schwankende Leistungen sind bei gerade aufgestiegenen Mannschaften nicht unüblich – zeigten die Ahrensdorferinnen zum Jahreswechsel ihre bislang stärkste Seite. Mit einem 36:20-Erfolg gegen die Mitaufsteigerinnen aus Finowfurt sowie einem ebenfalls ungefährdeten 31:19-Sieg gegen die SG Uckermark
demonstrierten die HSG-Frauen eindrucksvoll ihre Heimstärke. „Wenn wir in der Abwehr gut stehen und dann ins Tempospiel kommen, können wir mit jeder Mannschaft aus der Liga mithalten – zuhause, aber auch auswärts“, sagt Philipp Hoffmann.
Weiteres Entwicklungspotenzial
Luft nach oben sieht der Trainer der HSG-Frauen noch in der Offensive. „Wichtig ist, dass wir den Schwung aus den letzten drei erfolgreichen Spielen für den Rückrundenstart beibehalten, um hintenraus auch Punkte gegen die direkte Konkurrenz zu holen.“ Zudem müssen sich die Ahrensdorferinnen personell abermals sortieren: Gleich drei Spielerinnen fallen mit schweren Verletzungen mindestens bis zum Ende dieser Saison aus; gleichzeitig bekommen die HSG-Frauen Unterstützung aus der eigenen A-Jugend, wann immer der Zeitplan es gestattet.
Trotz personeller Rückschläge und anspruchsvoller Rahmenbedingungen haben die HSG-Frauen bisher bewiesen, dass sie in der Oberliga Brandenburg angekommen sind. Gelingt es der Mannschaft, die defensive Stabilität und das Tempospiel weiter zu festigen und den positiven Schwung aus den letzten Spielen mitzunehmen, darf sie optimistisch auf die Rückrunde blicken.
as

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