9. Mai 2026

OLB-F: Wieder ein Dämpfer für die HSG-Frauen


HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst – SG Uckermark (20:10) 38:27

Die Hoffnungen auf einen wichtigen Auswärtssieg waren bei den Ahrensdorferinnen vor der Partie gegen die SG Uckermark durchaus vorhanden. Trotz eines derzeit verletzungsbedingt veränderten und verjüngten Kaders wollte die HSG an die Leistung aus dem Hinspiel anknüpfen, das sie damals deutlich mit 31:19 für sich entschieden hatte. Doch im Rückspiel musste die Mannschaft erneut einen bitteren Rückschlag hinnehmen.

Schon die Anfangsphase verlief aus Sicht der Gäste mal wieder alles andere als optimal. Während Uckermark sofort mit viel Tempo und hoher Konsequenz agierte, fanden die Ahrensdorferinnen kaum Zugriff auf die Partie. Besonders in der Defensive fehlte häufig die nötige Abstimmung und die Gegnerinnen wurden selten effektiv genug festgemacht, wodurch die Gastgeberinnen immer wieder zu Torerfolgen kamen. Gleichzeitig leistete sich die HSG im Angriff zu viele technische Fehler und ließ mehrere freie Chancen ungenutzt. So setzte sich Uckermark früh deutlich ab (7:2, 9‘) und baute den Vorsprung kontinuierlich weiter aus.
Auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit gelang es den Ahrensdorferinnen nicht, die Partie zu stabilisieren. Zwar stemmten sie sich immer wieder gegen den wachsenden Rückstand, doch defensiv blieb die HSG anfällig. Uckermark fiel es dagegen leicht, das Zepter in der Hand zu behalten. Bis zur Halbzeit hatten sie sich so bereits einen 10-Tore-Vorsprung (20:10) aufgebaut.

Nach dem Seitenwechsel zeigte die HSG etwas mehr Ehrgeiz und konnte so die weitere Erhöhung des Tore-Abstands beinahe abwenden. Dennoch schaffte es Ahrensdorf anders als in anderen bereits absolvierten Spielen nie, eine echte Aufholjagd zu starten. Die Partie blieb zudem über weite Strecken intensiv und körperbetont. Mehrere Zeitstrafen sowie zwei glatt rote Karten auf Seiten der Gastgeberinnen unterstrichen die hitzige Atmosphäre der Begegnung. Die HSG ließ sich davon zwar nicht einschüchtern, konnte daraus jedoch keinen entscheidenden Vorteil ziehen. Stattdessen spielte Uckermark die Partie insgesamt abgeklärter herunter und baute den Vorsprung zwischenzeitlich noch auf zwölf Tore aus (35:23, 54‘). Am Ende stand eine deutliche 27:38-Niederlage auf der Anzeigetafel.

Damit müssen die Ahrensdorferinnen den nächsten Dämpfer hinnehmen – besonders bitter, weil man sich nach dem klar gewonnenen Hinspiel deutlich mehr ausgerechnet hatte. Trotz der schwierigen personellen Situation zeigte die Mannschaft zwar erneut Kampfgeist, insgesamt fehlte es jedoch zu häufig an Stabilität, Absprachen und Ideen, um gegen einen an diesem Tag effektiven Gegner bestehen zu können.

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#fairplay

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