14. Februar 2026

OLB-F: Zu viele Fehler – zu hohe Niederlage


HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst – MTV 1860 Altlandsberg (10:13) 23:31

Im Heimspiel gegen den MTV 1860 Altlandsberg standen die Vorzeichen für die Ahrensdorferinnen von Beginn an nicht unbedingt auf Erfolg. Zur Hinrunde verlor die HSG zwar nur denkbar knapp mit nur einem einzigen Tor. Doch aufgrund von Verletzungspech konnte die Mannschaft nicht mit derselben Besetzung dem etablierten Oberliga-Team aus Altlandsberg gegenübertreten. Unterstützt von Spielerinnen aus der eigenen A-Jugend nahmen die Ahrensdorferinnen die Herausforderung trotzdem tapfer an. Und auch wenn ein Sieg für die HSG eher nicht eingeplant war, fiel die Niederlage am Ende deutlicher aus, als es hätte sein müssen.

Die Partie begann zunächst etwas schleppend. Erst in der vierten Minute fiel das erste Tor des Spiels (0:1) und schnell zeigten sich Probleme auf Seiten der Gastgeberinnen. Im Angriff leistete sich die HSG zu viele technische Fehler und ließ mehrere gute Abschlussmöglichkeiten ungenutzt. Gleichzeitig fehlte in der Abwehr oft die letzte Konsequenz, denn es wurde nicht entschieden genug zugefasst und es fehlte an Kommunikation.
Altlandsberg dagegen fand nach dem etwas zögerlichen Start nun immer wieder Lücken – insbesondere ihre schnellen Schlagwürfe über die Mitte wurden den gelb-blauen Gastgeberinnen zum Verhängnis. So konnten sich die Gäste früh absetzen und die Unsicherheiten der Ahrensdorferinnen konsequent bestrafen (3:8, 14‘). Zwar kämpfte sich die HSG zwischenzeitlich wieder heran und verkürzte den Rückstand auf nur noch drei Tore (10:13 zur Halbzeit), doch der erhoffte Wendepunkt blieb nach der Pause aus.

Altlandsberg erhöhte weiter den Druck, während auf Seiten der HSG die Fehler irgendwie nicht abgestellt werden konnten. Vor allem einfache Ballverluste und die dankende Reaktion der Altlandsbergerinnen in Form schneller Gegentore verhinderten, dass die Ahrensdorferinnen – trotz einzelner guter Offensivaktionen und großem kämpferischen Einsatz – noch einmal aufholen würden. Altlandsberg agierte insgesamt abgeklärter, nutzte die Schwächen der HSG konsequent aus und zog im letzten Spieldrittel nochmal deutlich davon. So stand am Ende eine 23:31-Niederlage, die in dieser Höhe schmerzt – auch, weil mit weniger Fehlern und mehr Konsequenz in der Defensive ein engeres Ergebnis durchaus möglich gewesen wäre. Bemerkenswert ist außerdem, dass von den 23 erzielten Treffern der HSG insgesamt 13 auf das Konto der eingesetzten A-Jugendlichen gingen – ein klares Zeichen dafür, dass diese nicht nur aushelfen, sondern bereits eine sehr wertvolle Unterstützung für das Team darstellen. Auf der anderen Seite müssen die etablierten Spielerinnen der Ersten Frauen aber auch aufpassen, dass sie sich nun nicht zu sehr auf der guten Leistung des Nachwuchskaders ausruhen.

Durch den Spielausgang steht Altlandsberg nun auf Rang 3 der Tabelle, während die HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst aktuell Platz 7 belegt. Um sich nicht vom direkten Verfolger überholen zu lassen, ist nun ein Sieg gegen eben diesen im nächsten Spiel nötig. Bis zum kommenden Samstag, wenn die Ahrensdorferinnen gegen die Mannschaft des SV 63 Brandenburg-West antreten werden, gilt es deshalb, vor allem an der Fehlerquote und der Abstimmung in der Abwehr zu arbeiten, um wieder konstanter auftreten zu können und die eigenen Leistungen besser in Zählbares umzuwandeln.

mp

In unserer Galerie findet ihr die besten Bilder vom Spiel (hier klicken). Vielen Dank an FotoLächler!

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