OLB-M: Höllenhunde auf Bärenjagd – diesmal leider ohne Jagderfolg
Leon Krause bei einer früheren Partie gegen Bernau (Quelle: FotoLächler)
HSV Bernauer Bären – HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst 43:32 (20:13)
Zum ersten Auswärtsspiel in der Oberliga Brandenburg führte es unsere HSG-Höllenhunde am Samstag zu den HSV Bernauer Bären. Nach 60 intensiven Minuten mussten sie sich am Ende mit 32:43 geschlagen geben. Vor allem eine schwierige Anfangsphase brachte sie früh ins Hintertreffen, doch unsere Mannschaft bewies über die gesamte Partie Moral und steckte zu keinem Zeitpunkt auf.
Dabei begann die Partie zunächst ausgeglichen. Nach dem frühen 1:0 der Gastgeber erzielte Marc Sielaff den ersten Treffer der HSG zum 1:1. Anschließend erwischten die Bernauer jedoch deutlich den besseren Start und setzten sich innerhalb weniger Minuten auf 8:2 ab. Die erste Auszeit der Blau-Gelben nach gut zwölf Minuten sollte die Höllenhunde wieder in die Spur bringen und das gelang zunehmend. Sie kämpften sich Tor um Tor zurück. Leon Krause, Bastian Reuther, Kimi Stender, Collin Schmidt, Nils Kelm und Alexander Dalibor sorgten dafür, dass der Rückstand bis zur 20. Minute auf 9:12 schrumpfte. Gerade in dieser Phase zeigten die Höllenhunde, dass sie auch nach einem schwierigen Start nicht gewillt waren, das Spiel einfach herzuschenken. Bernau reagierte mit einer eigenen Auszeit. Leider gelang es den Ahrensdorfern anschließend nicht, den Schwung bis zur Pause mitzunehmen. Denn die Gastgeber fanden wieder besser ins Spiel und zogen erneut davon. Mit einem 13:20-Rückstand ging es schließlich in die Kabine.
Auch nach dem Seitenwechsel erwischten die Bernauer Bären den besseren Start. Beim 15:25 nach gut 35 Minuten war der Abstand erstmals auf zehn Tore angewachsen. Doch Aufgeben gehört bekanntlich nicht zum Wesen eines Höllenhundes. Trotz des deutlichen Rückstands kämpfte die Mannschaft weiter und suchte konsequent den Weg zum Tor. Eine der stärksten Phasen der Ahrensdorfer folgte zwischen der 41. und 44. Minute: Leon Krause, Nils Kelm, Bastian Reuther und David Klein brachten die Gastmannschaft wieder auf 21:30 heran und zwangen Bernau zur Auszeit. Auch danach blieb die HSG offensiv gefährlich, konnte den Rückstand jedoch nicht mehr entscheidend verkürzen.
Bis zur letzten Sekunde spielten die Höllenhunde weiter nach vorne. Alexander Dalibor, Marc Sielaff, David Klein und Leon Krause sorgten in der Schlussphase dafür, dass trotz der klaren Ausgangslage weitere Treffer erzielt wurden. Am Ende stand ein 43:32 für die Bernauer Bären auf der Anzeigetafel.
Auch wenn das Ergebnis am Ende deutlich ausfällt, nehmen wir vor allem die kämpferischen Phasen mit. Die Mannschaft hat sich nach einem schwierigen Start immer wieder zurückgekämpft und bis zur letzten Minute nicht aufgegeben. Jetzt heißt es: Spiel abhaken, an den Fehlern arbeiten und den Blick nach vorne richten.
Schon nächste Woche geht es für unsere Höllenhunde weiter, dann endlich wieder vor heimischer Kulisse! Zu Gast ist der Grünheider SV. Gemeinsam mit euch wollen wir zuhause die nächsten Punkte angreifen. Also kommt in die Halle, macht Lärm und unterstützt die HSG Höllenhunde!
fm

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