31. Januar 2026

OLB-M: Offensiv im Winterschlaf – HSG unterliegt beim Tabellenführer Altlandsberg


MTV 1860 Altlandsberg – HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst (13:10) 27:18

Spitzenspiel in der Erlengrund-Halle: Die HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst gastierte beim Tabellenführer MTV 1860 Altlandsberg. Während letztere mit lediglich 2 Minuspunkten an der Spitze standen, lauerte die HSG mit 4 Minuspunkten direkt dahinter. Das versprach ein echtes Topspiel – und entsprechend ernsthaft hatte sich die HSG auf diese Partie vorbereitet.
Allerdings machte sich bereits in den Wochen zuvor bemerkbar, dass der Kader aktuell nicht mehr die gewünschte Breite aufweist. Verletzungen und andere Ausfälle, besonders im Rückraum, schränkten die Möglichkeiten deutlich ein. Und genau diese Faktoren sollten sich im Spielverlauf auch bemerkbar machen.

Trotz motivierter Einstellung erwischte die HSG einen absoluten Fehlstart: Nach gerade einmal fünf Minuten führte Altlandsberg bereits mit 5:0. Erst danach fanden die Ahrensdorfer langsam ins Spiel, verkürzten zwischenzeitlich auf drei Tore – doch der Tabellenführer antwortete stets prompt und baute die Führung verdient weiter aus.
Im Angriff fehlten den „Höllenhunden“ an diesem Tag die Lösungen. Herausgespielte Chancen wurden zu oft vergeben, das Spiel blieb insgesamt zu ideenlos. Altlandsberg agierte dagegen konsequent, nutzte seine Möglichkeiten und hielt jederzeit mindestens einen Drei-Tore-Vorsprung. Zur Pause stand es 13:10.

Dass trotz des Fehlstarts in der zweiten Hälfte des Spiels noch alles möglich ist, war jedem bewusst. Doch leider war die sonst so starke Offensivpower der HSG an diesem Tag offenbar nicht mit nach Altlandsberg gereist. Nach dem Seitenwechsel setzte sich der Gastgeber somit Tor um Tor ab. In der 45. Minute lag Altlandsberg bereits mit acht Treffern vorn, während die HSG erst bei mageren zwölf Toren stand. Der Vorsprung wurde anschließend souverän heruntergespielt und am Ende stand eine deutliche 27:18-Niederlage auf der Anzeigetafel.

Mit 27 Gegentoren auswärts beim Tabellenführer kann man durchaus leben. Die nur 18 eigenen Treffer zeigen jedoch deutlich, was an diesem Tag gefehlt hat. Auch in der Abwehr und auf den Torhüterpositionen war diesmal wenig zu holen. Insgesamt muss man daher von einer verdienten Niederlage gegen einen starken Gegner sprechen.
Nun heißt es: abhaken und direkt nach vorne schauen. Denn schon am kommenden Samstag wartet das nächste Spitzenspiel – und endlich wieder Derbyzeit beim Tabellenzweiten in Teltow. Und eins ist sicher: Wir freuen uns!

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#fairplay

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