14. Februar 2026

OLB-M: Revanche geglückt – HSG überrollt die Bernauer Bären mit starkem Schlussspurt


Vor allem Niclas Hohlfeld erwischte einen Traumstart: In den ersten sieben Minuten traf er gleich viermal. (Qulle: FotoLächler)

HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst – HSV Bernauer Bären (17:10) 36:26

Heimspielabend in Ahrensdorf und die Motivation war klar: Revanche. Zum Saisonauftakt hatte die HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst in Bernau eine verdiente Niederlage kassiert, doch diesmal sollte vor heimischer Kulisse alles anders laufen. Nach einer guten Trainingswoche gingen die Höllenhunde hochkonzentriert in die Partie, mit dem festen Willen, an die starke Abwehrleistung aus dem Derby in Teltow anzuknüpfen. Der Fokus lag dabei besonders auf dem großgewachsenen, wurfgewaltigen Rückraum der Gäste.

Die HSG verschlief den Start nicht, verteidigte direkt konsequent und legte sofort los: 2:0-Führung nach nur wenigen Minuten. Bereits in der achten Spielminute sah sich Bernau beim Stand von 7:2 zur frühen Auszeit gezwungen. Ein Start nach Maß.
Die HSG stellte weiterhin eine stabile Abwehr, spielte ihre Aktionen im Angriff geduldig und konzentriert aus. Der Vorsprung wuchs Tor um Tor, auch weil Marius Hoffmann erneut einen Sahnetag erwischte. Gerade in Zeitspielmomenten war auf ihn Verlass – entweder mit dem entscheidenden Pass oder gleich selbst mit dem Treffer. Nach 30 Minuten stand eine hochverdiente 17:10-Führung auf der Anzeigetafel und die Halle war bereit für eine ebenso starke zweite Halbzeit.

Doch leider starteten die Höllenhunde nach der Pause alles andere als optimal. Technische Fehler luden Bernau zu einfachen Kontern ein, auch defensiv fehlte kurzzeitig die letzte Konsequenz. Die Folge: Ein 2:6-Lauf aus Sicht der Gastgeber und plötzlich war Bernau wieder in Schlagdistanz (19:16 35‘).
Doch die HSG fing sich wieder. Spieler Hoffmann übernahm weiterhin Verantwortung, traf und bereitete vor. Auch die Abwehr stabilisierte sich erneut. Nach und nach wurde der Vorsprung wieder ausgebaut. In der 53. Minute erzielte Bernau noch einmal das Tor zum 30:25, doch was danach folgte, war die endgültige Entscheidung: Die HSG zündete einen 6:0-Lauf und stellte die Weichen klar auf Sieg.
Am Ende stand ein deutlicher 36:26-Erfolg auf der Anzeigetafel – nicht nur verdient, sondern auch enorm wichtig. Die Revanche war geglückt und die Höllenhunde setzten ein klares Zeichen, dass sie zuhause ein echtes Brett sind.

Nun geht es gleich am kommenden Wochenende weiter mit dem Auswärtsspiel in Brandenburg. Dort wartet erneut ein körperlich robuster Gegner mit starkem Rückraum und dazu wieder die Herausforderung ohne Haftmittel. Ein schweres Spiel, in dem die aktuelle Abwehrleistung unbedingt fortgesetzt werden muss und offensiv noch weniger Fehler erlaubt sind.

rt

In unserer Galerie findet ihr die besten Bilder vom Spiel (hier klicken). Vielen Dank an FotoLächler!

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#fairplay

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